Tuesday, April 10, 2007

SCHNEE DER ZUKUNFT

Die Titel zu Deiner Rechten verdienen wohl ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund gibt es nun diese etwas ausführlichere meterologische Reihe. Denn bei aller Aprilhitze ist der erste Schnee doch unausweichlich. Auch wenn er aus durch die Luft fliegenden Kirschblüten besteht.








+ FIRST SNOW




Ganz ehrlich: Ich wusste bis vor einigen Wochen nichts, garnichts von diesem Film und seinem Namen. Die Umbenennung dieses Blogs geht auf eine Februarnacht zurück, in der mir, als ich mein Zimmer betrat, beim Anblick der zugeschneiten Außenwelt die Augen übergangen.
Ich gebe allerdings zu, dass Clint Mansells Scorestück FIRST SNOW für THE FOUNTAIN durchaus auch eine Inspiration war. Nicht zuletzt sind der Gedanke des ersten Schnees und dessen sehr wohl als Allegorie und Metapher dienenden Assoziationen ja auch ebenso Grunbeschreibungen des Lebens wie die Sehnsucht nach Kind-, Sicher-, Geborgenheit und Unschuld des mit Peter Pan konnotierte Neverland-Begriffs.

So hat sich der Film von Mark Fergus, dessen Beteiligung am Drehbuch von Children Of Men ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit verdient diesen starken Ausdruck auf die Fahnen geschrieben.

Allerdings geht es hier, nach Quints (Eric Vespe) Beschreibung wohl um noch andere Einflüsse und schicksalhafte Bedeutungen ersten Schnees:

It's a weird little tale about a yuppie businessman (Pearce) whose car breaks down in the desert. As he's waiting for it to be fixed he finds a guy working out of his trailer as a palm reader. J.K. Simmons (J. Jonah Jameson from the SPIDEY flicks) plays this desert rat psychic, who is clearly the real deal.

Simmons begins his reading, predicting financial success in the near future... the usual stuff. But then he starts freaking out and drops Pearce's hand, asking him to leave. Pearce thinks it's all part of the act and demands more for his money, finally prying the drive of the movie out of the fortune teller. Pearce is going to die. Soon. But his vision isn't more specific than that... just that Pearce dies in the snow. So as long as it isn't snowing, he's safe.


Auf CHUD gibt es zudem ein schönes Interview mit William Fichtner

... und Mark Fergus.

Auch ein schönes Interview, in dem noch ein wenig über Iron Man geredet wird gibt es auf AICN. (Ich weiß. Meine Links sind durchaus vorhersehbar.)


Für Deutschland ist anscheinend noch kein Verleiher gefunden worden. Vielleicht sieht man den Film auf einigen Festivals im Sommer, vielleicht jedoch auch erst auf DVD.... aber ...vielleicht müssen wir uns auch einfach ein wenig gedulden.
Allerdings handelt es sich um Mark Fergus und nicht Robert Altmann, dessen letzter Film A PRAIRIE HOME COMPANION nun nachdem er vor mehr als einem Jahr auf der Berlinale gelaufen ist, am Donnerstag endlich in deutsche Kinos kommt....











+A PRAIRIE HOME COMPANION /The Last Radio Show



Jeden Sonntag kann man im Rhein Main Gebiet von 12 bis 14 Uhr auf der AM Frequenz 873 Garrison Keillors A Prairie Home Companion anhören. Das ist vor allem dann ganz schön, wenn man beim Spülen/Abtrocknen etwas unterhalten werden möchte. Irgendwie habe ich nie verstanden ob diese Show wirklich beendet wurde oder ob dies nur der fiktionale Kniff des Films ist.
Es ist wohl ein Film über die letzten Dinge. Neben Meryl Streep, Lily Tomlin (die wir ja inzwischen gut zu kennen glauben) sind ebenso Virginia Madsen, Woody Harrelson, John C. Reilly, wie Kevin Kline und Tommy Lee Jones im Cast vertreten.
Ich kann es kaum noch erwarten den Film endlich im Original mit einem lieben Publikum (mehr als drei Personen) zu sehen.








Drew Mc Weeny hat eine schöne Nachruf Kritik geschrieben. Aber die deutschen Tageszeitungen sind ja schon seit einigen Wochen voll mit Besprechungen dieses Films.

Was mich ganz zu Beginn, als der Film gerade anfing zu gedreht zu werden, auf ihn aufmerksam gemacht hatte, war nicht nur das Thema der lustigen und schönen Radioshow sondern ebenfalls Paul Thomas Andersons mysteriöse Partizipation an diesem Projekt. Aus versicherungstechnischen Gründen war es nämlich dem alten Altmann nicht gestattet bei diesem Film alleine Regie zu führen. So saß PTA, wie ich das verstanden habe einfach mal mit am Set:














+THERE WILL BE BLOOD


THERE WILL BE BLOOD basiert auf dem Roman Oil! von Upton Sinclair und zeigt vielleicht auch wie viel PTA in der unerträglich langen Zeit seit Punchdrunk Love und am Set von A Prairie Home Companion gelernt hat.

Mehr als PTA selbst bei seinem kleinen Besuch bei Henry Rollins berichtete weiß ich auch nicht über dieses Projekt. Einmal abgesehen von dem unbedeutenden Foto, das vor einiger Zeit auf AICN erschien, der Information über Paul Danos Casting und einem Foto von Vince Froio. Daniel Day-Lewis ist der Protagonist des Films und gemeinsam mit Ciarán Hinds der bekannteste beteiligte Schauspieler.


Ich bin begeistert von jedem Film, den P.T. Anderson bis jetzt gemacht hat. Außerdem gehört er zu der Sorte inspirierender Künstler die auch selbst in ihrer charismatischen Ausstrahlung und ihren Ansichten schon viel Interessantes zu bieten haben.
Für mich gehört er zu den originellsten Visionären im internationalen Filmgeschäft.

Dies ist der Film, auf den ich mich in diesem Jahr (falls es denn noch in diesem Jahr zu einer deutschen Veröffentlichung kommen sollte) am meisten freue. Für Andersons Unverwechselbarkeit spricht unter anderem, dass ich kaum einen anderen Regiseur kenne, dessen Filme in der Art und Weise, wie sie ihre Geschichte erzählen so unvorhersehbar sind. Ich weiß einfach null was mich erwartet. Ich hoffe jedoch, dass eine Konstante bleiben wird: Gute Geschichte, die nach PTAs eigener Aussage (auf dem Boogie Nights Audiokommentar) für ihn immer mit den verschiedensten Stimmungen, von süßester ausgelassenster Freude bis hin zu schierer Traurigkeit gefüllt sein müssen gut so. Und noch etwas anderes ist hoffentlich vorhersehbar: Die beinahe unglaublichen intimen Performances, die seine Schauspieler in seinen Filmen vollbringen. Adam Sandler ist hierfür wohl das Paradebeispiel. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass seine Charaktere mit Fehlern und Bedauern nur so übersäht sind, und dass die Schauspieler die Unsicherheit ihrer Charaktere mit zu Tränen rührender Überzeugung vor der Kamera manifestieren.
Alle mikroskopisch kleinen Teile, die wir aus Filmen bereits kennen setzt Anderson neu zusammen um etwas zu kreiren, von dem man denkt, dass man es noch nie gesehen hat.
Ich freue mich darauf.





Saturday, April 07, 2007

WAYNE KRAMER TO MAKE SURE HARRISON FORD'S CAREER WON'T CRASH.





In seinem Nachruf, der zugleich eine Liebeserklärung ist, beschreibt Ronin Graffiti wunderbar, dass es an der Zeit ist die Spirale der Gewalt [DIE HARRISON FORD SEINEN FANS ZUGEMUTET HAT] zu beenden.
Wahrscheinlich ist es jetzt soweit.


+WAS BISHER GESCHAH


Eigentlich hatt ich vor keinen einzigen Artikel zu veröffentlichen bevor ich nicht dieses Biest von Indy IV RIDING INTO THE SUNSET-Kolumne gestartet hätte.
Vor einigen Tagen wurde dieser Vorsatz beinahe vernichtet. Dann nämlich als Scott Frank (Out Of Sight, Minority Report, Saving Private Ryan und wahrscheinlich Vieles mehr, was sowohl seine imdb Seite als auch die End Credits nicht verraten), eigentlich unterwegs um sein Regiedebut THE LOOKOUT mit Joseph Gordon Levitt (siehe vorheriger Artikel) zu promoten anfing über A WALK AMONG THE TOMBSTONES zu sprechen. Alles was der geneigte Internetleser bis dahin wusste war, dass Ford aus diesem Projekt ausgeschieden war, genauso wie er sich -in diesen Fällen allerdings lautlos- von Syriana, Traffic und A History Of Violence entfernt hatte. Niemand wusste wirklich warum. Naja...vielleicht wussten oder ahnten es einige Menschen, die nicht mit meiner Gutgläubigkeit gesegnet sind. Der wahre Grund wurde erst durch Franks Interview deutlich.

In A WALK AMONG THE TOMBSTONES war Ford für die Rolle des zu übermäßigen Alkoholkonsum neigenden Detektivs Matthew Scudder vorgesehen, der von einem Drogendealer aufgefordert wird die Kidnapper seiner Tochter ausfindig zu machen. Frank hatte die Buchvorlage von Lawrence Block adaptiert und Joe Carnahan (Smoking Aces) war für die Regie vorgesehen.

Nun sieht es ganz so aus als ob Harrison Ford zu Beginn des 21. Jahrhunderts in den Haushalten der Welt ein ganz persönliches Nielsen Rating gestartet hatte. So oder so ähnlich muss er wohl festgestellt haben, dass seine "Kunden" kein Interesse an einem alkoholsüchtigen in moralischen Grauzonen handelnden Charakter haben würden.


Da gibt es auf youtube diesen kurzen Ausschnitt von Tom Hanks bei Charlie Rose. Hanks sagt dort, dass seine Macht weniger in dem einhändigen Stemmen von irgendwelchen von ihm favorisierten Projekten läge, dafür aber in der Freiheit Nein zu sagen.
Am Beispiel Harrison Fords lässt sich sehen welche negative Auswirkungen es haben kann, wenn man diese Macht missbraucht und sich entschließt zu allen attraktiven Projekten mit talentierten Drehbuchschreibern und Regisseuren NEIN zu sagen und sich stattdessen mit "wo ein Ventilator ist muss eine Kamera drunter" Ron Sheldon (diese Aussage gehört noch zu den inspiriertesten Teilen seines Audiokommentars), und zahllosen Beschäftigungsmaßnahmen einlässt deren Drehbücher sich in dem Status meiner 1000 unfertigen Artikel befanden.
So kam es dann zu Firewall, Hollywood Homicide und K19 anstatt Traffic, Syriana, A Walk Among The Tombstones und A History Of Violence.

Man kann über die Wahl, die er getroffen hat sicherlich diskutieren. Es gibt für jeden einzelnen seiner vergangenen Filme eine Rechtfertigung. Ebenso war keiner dieser letzten Filme wirklich schlecht, doch überschritt auch keiner das Mittelmaß. Für einen Schauspieler, der an den zwei qualitativ und finanziell erfolgreichsten Kinoserien des ersten Kinojahrhunderts beteiligt war, der das Bild des modernen Kinohelden neu definiert hat und es dabei noch schaffte interessante und bedeutsame einzelne Filmen zu "erzählen" (Ford begreift sich selbst ja als Storyteller) ist das Mittelmaß ein bedeutender Abstieg.

Meinen eigentlichen Kommentar zum Thema A WALK AMONG THE TOMBSTONES habe ich als mrsskywalker (Mir ist schon klar, dass dieser Name nicht besonders kreativ ist.) aus verschiedenen Gründen an einem anderen Ort dieses unendlichen Netzes platziert.


+EINE NEUE HOFFNUNG

Gerade als ich von einem langen strapaziösen Gang durch die kapitalistischen Großmarkthallen des europäischen Finanzzentrums mit einem von indischen Kindern zusammengenähtem Kleidungsstück nach Hause kam erlebte ich das schier unglaubliche.
Ich las die Comingsoon-RSS FEED-Überschrift:

PENN, LIOTTA AND FORD TO CROSS OVER.


Oh.


Die bis jetzt von Variety und Cinemablend mitkonstruierte Realität sieht nach der heutigen LA Times so aus:


"Crossing Over," a film that focuses on the gut-wrenching drama of people caught up in the nation's immigration morass, begins filming on Wednesday in Los Angeles, and judging by the script, it paints a searing portrait of immigration issues in L.A. in much the way "Crash" did with the city's race relations.

With an ensemble cast headlined by Harrison Ford, Sean Penn and Ray Liotta, the Weinstein Co. project is nearly devoid of politics and doesn't only look at the hot-button border crossing issues. Instead, it weaves intersecting story lines, from immigrants gaming the system to obtain their green cards to immigration agents just trying to do their jobs while maintaining their humanity.

The stories include a U.S. Border Patrol agent, played by Penn, who has a fateful encounter with a Mexican woman crossing illegally into the United States; a young Australian actress who will do whatever it takes to obtain a green card — even if it means enduring sexual exploitation by an immigration official; a South African musician who schemes to get permanent resident status; and a devout Muslim girl born in Bangladesh but raised in L.A., who faces deportation after delivering an essay at school that draws the attention of the FBI.

Toss in a murder mystery, a love story and an ending that delivers goose bumps and "Crossing Over," written and directed by Wayne Kramer ("The Cooler," "Running Scared"), could be one of the year's most talked about films. It is tentatively set for fall release.

Kramer said he found it surprising that "so few films deal with immigration in any material form given ... that's it's the cornerstone of this country."

A South African-born naturalized U.S. citizen who has lived in this country 21 years, Kramer said the script is an especially personal one. "I've lived every step of the way in the screenplay. The average American citizen does not understand how hard it is to get status in America."

The director said the immigration issue is much bigger than people crossing the Mexican border illegally. For that reason, his script also examines "how the system works and who are the people caught up in it and forced to do fraudulent things."

The original script came in at nearly 160 pages, but it has been trimmed to the 130-page range.

"It's obviously a timely subject," said Frank Marshall, who is producing the film with Harvey Weinstein. "It's telling personal stories. I think people's knowledge of the immigration problem is very narrow. This tries to broaden it and show the different aspects of it."

Kramer said the 50-day shoot promises to be a tough one because there are close to 90 speaking parts and multiple locations ranging from the streets of Tijuana to Los Angeles, which plays a prominent role in the film.

"We're using the city as a character," he said.

Kramer noted that the sets will employ a color palate to dramatize various situations. Government offices and buildings will incorporate lots of gray and brown tones, he said, while scenes of immigrants and their families will use bright colors. The color gold will be accented in the film to represent how immigrants view America as a land of opportunity.

"When the gold starts to fade," Kramer said, "it's not good for them."

Although the production includes a large cast and competing storylines, much of the action revolves around Ford's character. He plays Max Brogan, a seasoned Immigration Customs Enforcement agent who works out of the Los Angeles Immigration Work-Site Enforcement Unit, conducting surveillance and raids.

One day, after he and other agents storm a downtown dress factory looking for illegals, Brogan comes upon a Mexican woman who pleads with him in Spanish that her 4-year-old son is upstairs with a neighbor lady and there is no one to take care of him if she is arrested. Although he empathizes with the woman, he ignores her pleas — but not without an aching conscience.

"They're human beings, too," Marshall said of the immigration agents. "They have families. They're not just bad guys. We are trying to give a realistic, honest view of this world and the conflicts in it."

One of the more harrowing stories involves the 15-year-old Muslim girl, Taslima, who one day stands before her classmates at school and reads an essay in which she wonders whether people should try to understand the architects behind 9/11 as human beings instead of simply labeling them terrorists, monsters and murderers.

Soon thereafter, the FBI raids her parents' residence and she is taken into custody. Her mother and father are then faced with a heart wrenching dilemma: Since her two younger siblings were born in the U.S., they can remain here, but the foreign-born Taslima faces the prospect of being deported back to a country she never really knew and, perhaps, never being able to return to America.



Wayne Kramers Beteiligung an der ganzen Sache dürfte mich und alle anderen, die den in den Medien angeführten Crash-Vergleiche mit einem unguten Gefühl in der Magengegend begegnen, beruhigen. Bei THE COOLER und RUNNING SCARED hat er für mich bewiesen, dass sich der Einsatz von archaischer Stöhnmusik und zwangsangepasste Szenarien nicht unbedingt in seinem Inszenierungs-Toolkit befinden. Gott sei Dank! Dieser Film sollte gut werden.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Kramer in seiner Geschichte versucht hat auf völlig plumpe und ekelerregende Weise die Leben aller Menschen zu verknüpfen.
Randbemerkung:
Wer THE COOLER oder RUNNING SCARED noch nicht gesehen hat, sollte dies unbeding bald tun.

Die Tatsache, dass neben dem vierten Indiana Jones-Teil für Ford nun ein originelles Projekt ansteht ist enorm wichtig. Seine Beschreibung klingt nach genügend moralischem Zwielicht.
Nur eine Frage: Hat Ford in diesem Film eine Familie? Hat mich nur mal so interessiert.
Das gesamte Projekt hört sich äußerst aufregend und spannend an. Nicht gerade nach this year's Little Miss Sunshine aber dafür vielleicht TRAFFIC oder BABEL (Traffic wäre mir lieber).
Ich denke man kann diesem Projekt getrost mit viel Aufregung entgegen fiebern.

Mir fällt jetzt kein Schlusssatz ein, der diese Story würdig abrunden könnte aber...
vielleicht kann ich als kleine Überleitung zu meinem
sicherlich sehr bald erscheinenden Post über INDY IV an Stephen Jared verweisen, der für theraider.net einen sprachlich soliden Artikel, dessen Inhalt...einfach mal gesagt werden muss... über THE RETURN OF HARRISON FORD verfasst hat.

Vielleicht ist das nun wirklich die Rückkehr des Schauspielers der als der interessanteste Actiondarstellers, authentischer Everyman und unser heroischstes Selbst einen Platz in unseren Herzen erlang, und von dem wir (die Kunden) uns doch schon so lange mehr von Witness, Blade Runner oder Pressumed Innocent wünschen. Wenn es jetzt nicht passiert wäre hätte ich wirklich nur noch auf einen mächtigen Arschtritt des Bergs hoffen können.

Ich würde gerne wissen, wer in dieser Konstellation Marshall (Frank-auch Produzent von Indiana Jones) - Kramer - Ford den Impetus gesetzt und das script an wen weiter gereicht hat. Ja, und mich würde interessieren wie lange dieser Vertrag nun schon unterschrieben war. War das etwa wirklich eine kurzfristige Entscheidung? (Bestimmt nicht.)
Bestehen irgendwelche Verbindungen zu Indy IV? Ich denke kaum, dass das Shooting Schedule von Indy IV bedroht ist. Ich denke das ist nichts weiter als verständliche Paranoia der gebeutelten Indy-Fans. Marshall dürfte zusammen mit dem 50 Tage schedule dafür sorgen. Aber warum wird Fords Beteiligung erst jetzt, drei Tage vor Drehbeginn publik und evtl valid?

Gehaltsscheckdiskussionen wahrscheinlich...genauso wie bei Indy Sr....





Sunday, March 25, 2007

Brendan, Werner, David, Lilly, Neill.


I finally figured out how to embed videos in the blog, after "THEY"'ve made some changes to the script, code or whatever it is that determines the interfaces and options of our holy blogger webpages I don't know jack shit about.
Before I'll drift into the dystopian waters of machine reign, let me just bring you the discoveries of the previous days, that dragged me out of my blog procrastination:

+Brendan

About one week ago I finally got to see BRICK on DVD. I must say, that, normally, I'm all behind the spreading of good films, which means, that I'm happy to see good stuff rented or bought a ticket for on the box office.




In this case, the one lonely copy of BRICK had in fact been rented every single day I had come there to get it. (Opposed to the six damn copies of THE WICKER MAN.)
However, I finally wound up getting BRICK and watching it.
It is a truly remarkable film noir put into high school territory by first time feature director Rian Johnson. Johnson, who in the commentary track in a sympathetic way appears to be about twelve years old is about the same age as Oscar winning director Florian Henkel von Donnersmarck. /By the way: His commentary is really well made and worth the time and money of another rental day.


The film never ceases to loose grip of its suspense and mystery while establishing characters you constantly care and wonder about. Johnson's achievement with the script and the teens' language is an amazing thing of its own. I just love Lucas Haas as Kingpin. Even more than the protagonist Joseph Gordon-Levitt, who sometimes appeared to trying to hard...or at least ...I seemed to notice that somebody was pretending.
No matter, though, if you're interested in an inventive thrilling detective film, a hommage on film noir or an interesting and intriguing time to spend two hours, you should anyway buy and watch this movie.
The most fascinating thing, impact wise, is probably going to be how much people will have their first encounter with pretty pure Noir while watching this film. And they're eventually going to be inspired to check out THE MALTESE FALCON or the ultimate noir source material by Chandler and Hammett just as Johnson himself was inspired by the Coen's Miller's Crossing and an interview, in which they mentioned Hammett as their source of inspiration.

Another favorite performance of mine in BRICK comes from Noah Segan, who plays creepy crazy pure hearted DOPE...

+Werner

In the commentary track Segan mentions how he had always thought that god sounded like Werner Herzog.

Fucking A. My admiration for Segan's work escelated even more the minute he spoke such words of wisdom. I've always connected Herzog's soft yet determined and wise voice with those of some franciscans I know. Maybe it's due to his slight southern german accent, maybe because of the charisma of a man who has travelled the darkest places in this world.
I'm currently reading HERZOG ON HERZOG a wonderful interview book edited by Paul Cronin, which actually serves as a great inspiration for my own current first edeavours into the field of documentary filmmaking. Herzog's deconstruction of cinema verite came like an oasis to my parched cultural anthropologized mined. Finally someone who kicks some anthropologists' asses. Thank you, Werner.

[metanote: Don't get the wrong impression. The negative feelings you seem to get from the words I just used have nothing to do with any dislike for the great talent and ideas behind the wonderful direct cinema or cinema verite. It's just based upon my problems with anthropologists, who don't have the same idea about what it really is they're observing and analysing as me. Well....even that is wrong....sorrry. In fact I'm myself studying cultural anthropology but, to speak in Herzog's words am more interested in the ecstatic than the accountant's truth.
Furthermore it makes more sense to me to make a movie about human beings and their conditions (either documentary or feature film) or to write an article about the same issue than writing papers with selfimportant superficial theories, that are mostly suggesting the production of even more papers and the invention of new and better methods to really cover the RELATIVE problems of the issue.]

One of the things Herzog is mostly known for in the general (well...rather film or cultural interested) public is his on (in MY BEST FRIEND) and off screen collaboration with Klaus Kinski. Kinski's ...issues... are thrilling, confusing and probably most interesting for people interested in special psychological conditions. However...even more interesting seems to be how Herzog was able to handle all this human madness in the midst of the wild south American jungle.




+Lily


There are, however, as many different approaches to directing as there are directors.
I'm a sucker for anyything that happens on film sets. I also like it if two soccer teams start to let go of their civilized habits of oppressing their desire to just beat someone up and start a little fistfight.
Those two things combined result in amazing on screen entertainment. On set actor-director fights. Thank god for youtube. Because I got the dizzy feeling that there's even more footage like that out there.
Herzog and Kinski might finally be pushed from the throne of film set battles captured on video.




Aaaaahhhhh. I love that. My favorite moment is when the PA or whoever else tells the people to leave the set. Probably for their own safety. Just to make sure that David O. Russel won't accidentally smash somebody's face with a prop he's tossing around.

Paul Rudd and Michael Showalter have already been inspired by David O. Russel's wrath ...


+Neill


This is almost as funny and weird as Neill Cumpston's review of GRINDHOUSE, Robert Rodriguez' and Quentin Tarantino's latest combined piece of work. Be sure to hit the link to not miss pull quotes such as:
Then the second movie started. It’s called DEATH PROOF. You know what it isn’t-PROOF? Boner-inducing proof.

This one was directed by Quentin Tarantino, who’s been an actor in stuff like RESERVOIR DOGS and PULP FICTION (he’s also in PLANET OF TERROR and DEATH PROOF). This is his first directing job and the dude KICKS ALL SPECTRUM OF ASS. He kicks ass that isn’t even in the ass area. Like, his director skills are so stripper-with-chainsaw good they make you grow asses on other parts of your body that he then kicks. I hope he directs more movies. I would see them, burn down the theater, and then call the fire department so I could tell all the fireman about what a kick-ass movie it was. When they started to attack me with axes, I’d fly away because Quentin’s movie would have given me ninja flight.


Well...actually the whole review is a pull quote...so ...go read it!




Thursday, March 01, 2007

The Secret Of Bad Marketing

This is actually old news but here's the first german teaser trailer for the adaptation of the Robert Arthur book THE THREE INVESTIGATORS AND THE SECRET OF SKELETON ISLAND. It would be an understatement to call this piece of conventional action trailer generic. This way, though, it fits good to the equally disappointing and dull Poster.



Here comes the teaser for your viewing displeasure:




Here's the thing. If you're trying to make a movie based on a very favored and famous kid (audio) book series you should at least attempt, in your trailers and additional promotional work, to create a familiar feeling. And I don't mean a déjà vu experience of all action adventure oriented clichee trailers you've ever seen. I'm talking about that sense of home you get when you think about Rocky Beach or the three investigators sitting there in their old trailer on the Jones Junkyard behind tons of scrap and those nerdy neat, tricky secret doorways and tunnels.
That should have been the set up. Who cares where the main part of the film is set? And indeed you could have hinted on all the special set up and glory of this very foreign islandish task in the second 15 seconds of the trailer. Wait...this was just the teaser, right? So you think I'm asking too much of a little teaser? Well, actually I'm just making some suggestions. And I'd be deeply satisfied if the actual trailer would deliver any little bit of originality or tension this generic teaser lacks.

Tuesday, February 27, 2007

snubbed & snatched

Ignoriert zu werden ist die wahre Ehre, die einem die Academy Of Motion Picture Arts And Sciences erweisen kann. Dafür standen in der vorgestrigen Nacht nicht nur die Post-Ignorierten Martin Scorsese und Ennio Morricone sondern ebenso alle, die wie diese zuvor an diesem Abend keine oder die falschen Erwähnungen fanden (Allen voran natürlich Children Of Men, The Fountain und viele Andere...)
Die Ignorierten sind eigentlich schon immer die wahren Helden der Oscarnacht.

Neue Dimensionen der Ignoranz haben sich mir allerdings erschlossen als ich gestern durch einen link auf folgendes Video* aufmerksam wurde:




Fakt ist, dass ein Beitrag über die Filmcrewmitglieder, die selbst in den Dankesreden keine Erwähnung finden, eigentlich nie eine schlechte Idee ist. Selbst dann nicht, wenn Harrison Ford einfache Berufsbezeichnungen und schlecht ausgedachte Witze (Hey, that's Jackie Chan!) mit einer überbordenden Doctor-Seuss-Superbowl-Spot Manier abliest: "First AAAAAAAnd Second Cameraman!!!"
Denn die letzte Minute (abzüglich des eigentlich witzigen aber komisch performten "We'll fix it in Post" Schlusswortes) ist einfach schön.

Schön war sicherlich auch Clint Eastwoods Gefühl, als ihm seine Frau, während Martin Scorseses Dankesrede mal kurz in den Schritt fasste (und wahrscheinlich nur ein paar Brösel, Schuppen oder üblichen Hosenbelag entfernen wollte). Dass der Oscar eine zutiefst phallische Angelegenheit ist hat nach Dina Eastwood übrigens auch Florian Henkel von Donnersmarck bemerkt.








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*Das Video stammt ursprünglich von dieser Seite.

Sunday, February 25, 2007

It's not just the Oscar, it's the movies!!

Entweder sind meine Synapsen heutzutage besonders sensibel oder mein Gefühl, dass die Oscars so viel unverdiente übertriebene Aufmerksamkeit bekommen, wie seit Jahren nicht, stimmt.
Vielleicht hat das Ganze auch positive Gründe: Vergangene fünf Monate, die angefüllt waren, mit einer seltenen Pracht an guten, unterhaltsamen und durchdachten Filmen.

Manche Filme waren zu gut und liefen außer Konkurrenz (THE FOUNTAIN), manche schienen wie gemacht zu sein für die Nachfolge eines überbewerteten Großstadt-Episodendramas über Rassismus:

Ein, wie ich finde sehr gut geschriebener und elegant inszenierter globaler Episodenfilm, der viel überzeugender ist als LA CRASH aber dennoch so seine gewöhnungsbedürftigen und artifiziellen Momente hat und in keinem Moment so betroffen macht und vielschichtige Relevanz zeigt wie CHILDREN OF MEN. [BABEL]

Ein Film, der lustig ist. [Little Miss Sunshine]





Spike Lees Werbefilmchen für die Verleihung sind wirklich gut geworden und zeigen ein wenig von dem, was ich 2002, bei meiner ersten Oscarverleihung mit am schönsten fand. Die Montagen, in denen die Liebe zum Film und seine Relevanz im Leben von jedem von uns, zum tragen kam.
In der Berichterstattung über heute Abend überschlagen sich peinlicherweise auch die ruhmreichsten und anspruchsvollsten Blätter mit Belanglosigkeit. In einem notdürftig zusammenklabusterten ABC auf der Gesellschaftseite der FAS zum Beispiel. Oder die hundertste Oscarprognose im heutigen Feuilleton. Kurz nach der Nominierung wartete ebenfalls die FAS mit einer langweiligen Prognose von Kenneth Turan auf.
Oscarprognosen sind etwas, dem man sich, befindet man sich im Geschäft (des Filmliebhabers, an welchem Hebel auch immer) kaum entziehen kann. Die Prognosen, die ich freiwillig lese, müssen jedoch erstmal ihr Recht verdienen überhaupt über etwas so verleumderisches und zu Unrecht Anerkanntes schreiben zu dürfen. Mit einem klugen Einleitungssatz, einem lustigen Intro, einer ernstzunehmenden Perspektive.
All das vermisse ich bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Jesus Christus (liebe Grüße an James Cameron), sogar auf der Titelseite haben sich die Academy Awards breitgemacht.)
An folgenden Adressen habe ich es gefunden und werde es auch finden. Denn eines sei gesagt: Die meisten unter uns, die Film und seine Macher lieben kommen nunmal nicht an dieser Veranstaltung vorbei.

Vor allem wenn man sich einsam und alleine fühlt während man eine künstlerische Enttäuschung nach der nächsten auf der Bühne sieht:

Die coolsten und besten Treffpunkte heute Abend:


Der großartige Defamer


Nick Nunziatas Live Kommentar


Harry Knowles' Live Kommentar



Bleibt nur noch eine, ja die wichtigste Frage dieses Tages zu beantworten: Wenn man so viel rummeckert, wenn man sich betrinkt bevor man diese Veranstaltung schaut, wenn man neben dem Drogenkonsum auch noch die Menschen verachtende Red Carpet Show in Kauf nimmt, wenn man von zwei Uhr nachts bin fünf Uhr morgens keinen Schlaf sonder nur Müdigkeit und Kalorien (durch Hopfen und Hefe und Malz) zu sich nimmt...
...
warum geht man nicht einfach ins Bett?

Es ist unsere Bestimmung dieser Nacht beizuwohnen. Wir sind diejenigen, die sich nicht um das Kleid von Nicole Kidman kümmern, außer wenn sich deutlich ihre Brustwarzen unter dem einem Duschvorhang ähnlichen Gewand abzeichnen. Wir sind diejenigen, die mit resigniertem Blick und dem Mitgefühl des barmherzigen Samariters in das Couchkissen schreien, um niemanden aufzuwecken, wenn es Sounddesignern untersagt wird auf die Bühne zu kommen. Wir verharren in taumelnder Siegerpose, wenn die Künstler, die uns ans Herz gewachsen sind und deren Werke uns inspirieren und eine Ode an die Schönheit und Macht des Film darstellen sich von ihrem Platz erheben. Wenn sie mit einem Ausdruck der Glückseligkeit, Kollegen umarmend, Hände reichend, sich auf den Weg zur Bühne machen. Das ist der Ritt des Regisseurs (Designers, Musikers, Autors, Produzenten) in den Sonnenuntergang. Wenn in dem Moment des ersten Wortes am Mikrophon die ganze Komplexität und Kompliziertheit des künstlerischen Prozesses in einem kleinen Glücksmoment kristallisiert und zelebriert wird.
Es gibt auch noch andere Momente, die möglicherweise nicht scheiße sind. Für diese Momente sind wir dabei. Und weil ich einfach keine andere Möglichkeit habe Steven Spielberg (und andere Menschen) life reden zu hören.

Thursday, February 22, 2007

THE SCIENCE OF VHS TAPES

Michel Gondrys letzter Film THE SCIENCE OF SLEEP ist immer noch frisch in unseren Köpfen und klingt in den Erinnerungen an das schöne letzte Filmjahr nach. Jetzt reicht wohl DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY um uns über die Monate hinwegzuhelfen, die wir auf den neuesten Gondry warten müssen.

Soeben ist auf AICN bereits ein erster Erlebnisbericht einer Be Kind Rewind Tesvorführung in Pasadena erschienen. Das Publikumsmitglied namens Plant! Plant! ist eigentlich ziemlich begeistert. Er beschreibt den Film jecoch auch als leicht zugänglich und nicht so extrem wie vorherige Gondry-Filme.

Zu meiner Überraschung stammt das script, welches nach Quints Aussage qualitativ überzeugte und von zwei Videothekangestellten handelt, die aufgrund einer Notlage einige ihrer Filme für eine demente alte Kundin mit dem eigenen Camcorder nachstellen müssen, von Gondry selbst.
Auf jeden Fall scheint Jack Black, als Film nachstellende Kampfmaschine in diesen Film zu passen wie die Faust aufs Auge.

Wenn wir Glück haben wir der Film auch noch in diesem Jahr den Weg in unsere Kinos finden...

Wednesday, February 21, 2007

Monday, February 12, 2007

DIE GEHEIMNISSE VON PITTSBURGH

Hand hoch, wer Wonder Boys für einen wunderbaren Film hält!


Bei einem kleinen Youtube Streifzug bin ich soeben auf fünf niedliche Production Diary Clips von THE MYSTERIES OF PITTSBURGH gestoßen.


Nachdem ich vor einigen Jahren in einer verregneten Januarnacht zum ersten Mal dieses großartig intelllektuell romantische feel good movie Wonder Boys gesehen hatte begann ich mich, nicht zuletzt aufgrund seiner zuweilen rätselhaften Anhängerschaft im Kreise von Comic Con besuchenden Filmfans (Chabon war am Script für Spiderman II beteiligt), für Michael Chabon zu interessieren.

Also las ich DIE UNGLAUBLICHEN ABENTEUER VON KAVALIER UND CLAY. Es stellte sich heraus, dass dieser 810 Seiten umfassende Roman ein perfekter Einstieg in die welt des Comics und der Graphic Novel war. Also bestens geeignet für jemanden wie mich, der in dem Glauben groß geworden ist, Comics seien nur die Vorstufe zum Prekariat.
(Stattdessen gehörten die lustigen Taschenbücher zu den regelmäßigen Tankstellenmitbringseln meiner Tante. Ich muss so um die 10 Stück besessen haben, die ich bestimmt jeweils mehr als dreimal gelesen hatte. Erst jetzt merke ich, dass die Cartoons aus Entenhausen in Deutschland wohl mit Tim und Struppi zu den angesehendsten Comics gehören...strange)

Mit wunderbar abenteuerlich geheimnisvollen Bildern beschreibt Chabon das Aufeinandertreffen und das Leben der Erfinder einer Comics, der die Populärkultur veränderte. Angelehnt ist dies an die Geschichte der realen Superman-Erfinder. Neben Houdini, Mottenfrauen, dem Zweiten Weltkrieg, dem Golem, Prag, Dali in Taucherausrüstung und <> menschlichen Drama existiert hier, ähnlich wie bei den Wonder Boys die Begeisterung für den künstlerisch schöpferischen Prozesses.

In den MYSTERIES OF PITTSBURGH dreht sich alles ums Erwachsen werden. In diesem Sinne und dem Kontext des Settings ist die Geschichte Wonder Boys durchaus sehr ähnlich. Vielleicht ist es deshalb nach dem Film von Curtis Hanson die zweite Chabon Verfilmung. Eine, in künstlerischen und erzähltechnischen Gesichtspunkten wohl um einiges aufwendigere Umsetzung der Abenteuer von Kavalier und Clay ist jedoch auch schon seit einigen Jahren in Planung.

Art Bechstein, steht kurz vor seinem Uni-Abschluss. Art lernt neue Männer, Frauen und Welten kennen in einem Sommer, der im Zeichen einer postpubertären Finalität zu stehen scheint.
Ich denke es gibt viele viele Gründe sich auf die Verfilmung durch Dodgeball Regisseur Rawson Marshall Thurbers (der auch die Adaption verfasst hat) zu freuen.

Der Cast klingt auf alle Fälle aufregend und die Production Diaries vermitteln eine Hype-notwendige Sorgfalt und Umsicht der Inszenierung...für die übrigens noch kein Release Date angesiedelt ist.
Anscheinend ist das ganz einfach durch den bis jetzt fehlenden Distributor zu erklären...vielleicht wird der Film ja gerade auf der Berlinale verkauft. Ich habe keine Ahnung wie da so die Abläufe sind.

Wer sich jedoch auf den Film hinreichend vorbereiten will sollte unbedingt das Buch von Chabon lesen. Die englische Version ist wohl zufriedenstellender als die deutsche, die ich gelesen habe.

Hier geht es zur offiziellen Seite der MYSTERIES OF PITTSBURGH, auf der auch alle Production Diaries vorhanden sind. (WarmButters anderes Projekt ist wohl auch ganz interessant...)

Vor einiger Zeit wurde zudem auf CHUD ein lustiger und unterhaltsamer kleiner Drehbericht gepostet.

Ich werde nun wieder zu meinem eigentlichen Unterfangen zurückkehren, das darin besteht, ....naccchhh..lassen wir das.
Eigentlich könnte ich bereits beim Schreiben einer Hausarbeit sein. Stattdessen bin ich einmal mehr enttäuscht von diversen Mitgliedern des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks. Immer wieder setze ich mich in ihre Seminare um mich plötzlich in kurzweiligen Schlagabtauschen wiederzufinden:

ICH: Es gibt auch den Bedarf nach interessantem anspruchsvollem Programm.

HR-Journalist: Niemand guckt die anspruchsvollen Programme. Der Hörer ist schlecht.

Die monologische Form dieser Zwiegespräche zwischen Dozent & Student ist wohl bedeutsam.
Das Seminar, welches in diesem Semester stattfand lies auf noch viel tiefere Abgründe blicken. Auf die mangelnde Kompetenz angehender Lehrer beispielsweise, die Adaptation gelegentlich in ihren Vorträgen eindeutschen und Inhalte vermitteln, die auf die geistige Verfassung von 12 Jährigen schließen lassen. Sollte ich mal ein Handout hier posten?

....Ich glaube ich werde das demnächst mal tun. Für jetzt wäre das zuviel des Grauens.
Ich bin gleich zurück.


it was just like first snow

Wednesday, February 07, 2007

FIRST SNOW

Thursday, February 01, 2007

Tschüss, Nina // DIE GOLDENE KAMERA RUNNING COMMENTARY

Jetzt kommt was über Nina Ruge. Ich glaubs nicht. Dabei hab ich doch mein Nina Ruge Pulver schon verschossen. Pff.



Es ist so lächerlich, dass sie Brosnan als James Bond bezeichnet.

Während es um Brosnans Engagement geht wird die Musik des neuen Bonds gespielt. Schon wieder Standing Ovations. WTF.

Hier ein sehr guter Artikel über Brosnans gute Post-Bond Karriere.


In einige Gesichter -nein nicht Veronika Ferres'- steht geschrieben: Man hat der n starken Akzent. Scheiße.

Er hat auch Connery was schönes erzählt im letzten Jahr.


Schöne Rede von Paul.

Götzi Mausi DIE GOLDENE KAMERA RUNNING COMMENTARY

Die Zukunft des ZDF. LOL.

GÖTZI MAUSIIIIIIIIIIIIIIII!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! YEAAAAAAHHHHHHHH. UND CHRSTINe SIIIINNNGT.

JUhu. Cordula Stratmann. Ja, ja...damals bei ZIMMER FREI! Das waren noch Zeiten. Cordula Stratmann. Wunderbar. Das Kleid ist bescheiden.

Geil.

Hey...mein Name ist Jürgen Prochnow DIE GOLDENE KAMERA RUNNING COMMENTARY

Jürgen Prochnow intoniert als ob er einen Film von Wolfgang Petersen kritisieren würde.

Ohhhh...sie durften sich nicht mehr rasieren. Welche Akribie.




Das Boot ist einfach geilomatistisch.

DIE GOLDENE KAMERA FÜR DAS FILMJUBILÄUM. Welch eine ...mmmh interessante Kategorie. Ich finde es ein bisschen schade, dass in einer Zeit, in der so viel interessante Filme von Deutschen gemacht werden ausgerechnet sone Kategorie daherkommt. Naja. Das Boot verdient alles.

Warum spielt man die trashige Musik ein und nicht das original?????
Oh wie schön.

Wolfgang Petersen brauch mal wieder nen guten Film. Oh Dear. Oeöö Shittttt(e).

RAIDERS HAT 25 jähriges, too. Wollte das nur mal erwähnen.

Kommt jetzt gleich Grönemeyer?

BLAME WOLFGANG PETERSEN.

Jemand sollte noch was zu Film im Allgemeinen sagen. Über seine Macht. Über den Film in unserem Land. Darüber wie toll Filmemachen ist. Bitte sagt es!!!!!


Niemand hat es bis jetzt gesagt.
Ich glaube die Crew vom Boot hat sich schon vorher zum Vorglühen getroffen.
Meuterei. LOL

Niemand hat es gesagt.

CG BULLWHIP DIE GOLDENE KAMERA [RC]

MUSIK IST KEIN LUXUS SONDERN NOTWENDIGKEIT.

Alles hatte mit Fußball zu tun.

Bei dieser Preisverleihung geben sich echt Schönheit, Grandiosität und absoluter Schwachsinn die Hand.

OH mein gott. hab gerade Indy IV gossip gelesen, der mich vollkommen verwirrt. Ich weiß noch nicht ob das jetzt sein kann. CGI bullwhip für Harry? Das kann nicht sein. Nein, nein, nein.


"A source" ist ein gutes Zeichen. Ein Zeichen für die Fiktionalität dieser Meldung.

Ok. Waldi war lustig. Werbespot-Goldene Kamera für journalistischen Mitarbeiter...im ZDF. Ha!

Ach neee...hab die Meldung über die Peitsche jetzt nochmal gelesen. Ist Schwachsinn: Alle gefährlichen Elemente werden jetzt mit CGI ersetzt. Alles klar. Das ist nichts als Humbuk.

Jörg Pilawa ist doof.

Sir Simon Rattle Ist Geil. DIE GOLDENE KAMER [RC]

Guter fairer Nachrichtenjournalismus.

Jetzt kommt Klasse ins Programm...upss...ich dachte er würde singen.

Seine Ansprache ist großartig. Sir Simon Rattle JUHUUUUUUUUUUU! Ich muss an Rythm Is IT! denken. So großartig.



Ich bin auf eine Schule gegangen auf der Musizieren und das SIngen von Bach dazugehört hat. Wir haben es auf dem Klo gesungen, weil wir es nicht mehr aus dem Kopf bekommen haben. Weil wir so voll davon waren.

Simon Rattle ist sooo wundervoll.
Jeder sollte sich schleunigst Rythm Is It anschauen.

Schade, dass es keinen Auftritt gab.

GOLDENE KAMERA [RC]

Bald bekommt noch jeder n Preis.
Die fünf Tenöre.

Hoffentlich wird es mal ne Pastewka Folge über die Goldene Kamera geben. Das wäre sooooo geil.

Edgar Selge. Eben noch so tun als ob man der elitärste Bildungsbürgertumssprössling Deutschlands wäre und dann bei der größten Kacke aufgeregt Klatschen.
Das kommt dabei raus, wenn

MATTHIAS RIECHLING MACHT SEINEN COLBERT
Stoiber nachmachen kann jeder. Aber Richlings Texte sind einfach gut.
Der Auftritt ist richtig Colberish. Aber echt.
Sehr gut.
Bekommt Nic Cage das übersetzt oder was?? *LOL* Das würde ich gern mal hören.

Das Fernsehen besteht nicht nur aus Fiktion und Unterhaltung. Das Fernsehen besteht auch aus Journalismus. *LOL*

Wir können so froh über unsere großartigen Nachrichtenmagazine sein.

Theeeoooooooo!!! LOL

GOLDENE KAMERA [RC]

Geh gerade mal auf defamer.com während der Musi.


Wir brauchen mehr anspruchsvolle Fernsehfilme. Schön. Das wird gut. Och...ich mag August Zirner so gern. Applaus, Applaus. Wedel sollten die Hände gebunden werden.

Die ganze Zeit höre ich Leute im Hintergrund reden.

Sie macht das furchtbar gut.
Blackout. Die große Headline- Vorlage.
Wut. Fand ich irgendwie....underwhelming.

Yeeeaaaaaahhhhh.....
Wo ist Helen Fred und Ted?

Zu Blackout muss ich mal was sagen: Wenn man ne Miniserie auf so ne beschissene Sendezeit setzt MUSS MAN SICH NICHT WUNDERN.
Ich muss nochmal den Anfang von WUT sehen, dass ich das ganze richtig einschätzen kann. Das Schluss war zunächst phänomenal...dann schlecht. Ich will Veronika Ferres nicht mehr sehn.

Wut is this year's Little Miss Sunshine.

August Zirner ist so großartig. Wer hat dieses Chaosdrehbuch geschrieben? Das ist dennoch irgendwie ein schöner Moment. Schön für sie...Genugtuung...der Aufstieg nach der Verdammung.
Was will der Film von mir? Hab ich mich gefragt als ich WUT gesehn habe. Ich glaube, dass viele Leute die jetzt laut applaudieren, die den Film garnicht gesehen haben.
Schon wieder Blackout. Und schon

Sein erstes Drehbuch Ende 40...so sah's auch aus. Man ist der Produzent ne Rampensau. Würde er mal den Drehbuchschreiber sprechen lassen.... AAArrrrgghh.
Ich fänds cool wenn der Zar (wie auch immer er geschrieben wird)-Schauspieler die Knarre auspacken würde oder das Messer...an die Kehle vom Produzenten hielt...und

Für meine Integration gekämpft....

Der Film hat Probleme thematisiert...mmmhhh...Sprachlosigkeit hätte man doch irgendwie anders ausdrücken können, oder? Die Figur des Khan ist total ...einseitig....ohne Perspektiven...

Hape auf der Suche nach Nina Ruge:


Pastewka ist geil. Anna Fischer. OOoooh schönes Kleid und Frisur. Ach das ist Anna Fischer. Krass.
Oh das ist so schön.
Tolle Dankesrede.
Großartig. Wunderbar.

Boys Groups? Oder Boy's Groups?

Phan Ti ist super. Take That SUCKS. Schade dass Phan Ti so ne scheiße ankündigen muss. Glaubwürdigkeit. Us 5. Man hätte einen Comedian diese Kategorie anmoderieren lassen sollen. So wie Stewart und Colbert mit der Reality TV Kategorie.

Us 5 sind...

Ich fänds gut -Runde 103- ...wenn mal niemand klatschen würde.

GOLDENE KAMERA [RC]

Wieso würden keine Ausschnitte aus THE WICKER MAN gezeigt?
Hehehee....

German expressionistic acting. Yes.

Gefühle. Pop. Und Szene. Mmhh mh.

Wowi darf nie fehlen. Die alte Tucke. Schade dass Isaah Washington keinen Preis bekommt.

Hah. Das mit den Textzeilen ist ganz lustig. Die Fischer ist schon cool. Macht se gut.

Pastewka. Bekommt er auch was ab?

"Endlich wieder Mut zu haben deutsche Musik zu machen" Oh Gottohgottohgott.

Manches von Rosenstolz find ich ganz gut. Vieles richtig scheiße. VOr allem wenn ich ihn am Keyboard im Unterhemd sehe. Mmmmman sieht das scheiße aus.

Wer juchzt da immer so animierend ins Mikro??? Sabine Christiansen? Wowi ist auf der Bühne der kanns nicht sein.

GOLDENE KAMERA [RC]

Edgar Selge wahrscheinlich doch.

Ist schön. Für eine Rolle. Spielt er auch noch in anderen Sachen außer dem Polizeiruf?

Franziska Walser. Hamlet. Theaterschauspieler. Diese Menschen mit Fernseher zuhause.
Das war schön. Süß.

Film International.
Interessant wer da wohl nominiert ist? Gibt es da so etwas wie Nominierungen?

Häh? Preisträger. Pierce Brosnan? Ich dachte es gehe um einen Film. Ach so. Nic Cage.

Ich fände es lustig wenn er mit Motorrad auf die Bühne käme.
Ich möchte an dieser Stelle daran erinner, dass Harrison Ford noch nie ne goldene Kamera bekommen hat. Weder für seine FIlme noch für Conservation International.

HEy...ein Ghostrider Trailer. War ja klar. Das ganze ist Promotion. Ach so.

Nic Cage...Madames et Monsieurs.