Wednesday, January 02, 2008

The Beard


Hat jemand hundert Dollar?

Ich brauche dieses Buch.

Sunday, December 30, 2007

Wo ist Daniel?

Siehe selbst, dass es da nichts zu sehen gibt. Und vom Hören will ich an dieser Stelle erst gar nicht sprechen!

Gerade höre ich einige Stücke der Bear McCreary Scores von Battlestar Galactica. Mmmmmhhhhh.... Ich wünschte ich würde morgen Nacht zu A PROMISE TO RETURN in Richtung Jahreswechsel schweben.


Ist es Absicht, dass das kurze geheimnisvolle dämonische Aufblitzen Daniel Day Lewis' Konterfeit am Ende des Trailers für THERE WILL BE BLOOD sich in der deutschen Version auf das Aufflimmern eines weißen Punktes beschränkt? Oder ist das abgedunkelte Bild ein gut gemeinter Hinweis des Verleihs?
Ich finde es ja auch ganz nett von denen, dass sie zwar sehr unterschwellig aber mit metaphorischem Nachdruck darauf verweisen, dass in der deutschen Version dieses Aufsehen erregenden Films so gut wie nichts zu sehen sein wird.

Was jetzt kommt kann natürlich nur noch auf irgendein anti-Synchronisationsgewäsch hinauslaufen. Ich kann es ja selbst schon nicht mehr hören. Egal ob von mir oder anderen. Ich nehme mal an, dass es zu schmerzhaft wird anzuerkennen, dass man es hier mit einer dogmatisch aufrecht erhaltenen Dummheit zu tun hat, mit der eben leider einige Menschen ihr Brot verdienen und deswegen dafür kämpfen werden wie die Bauern für ihre Subventionen.

Das haben übrigens die Macher dieser hübsch gestalteten Seite noch nicht ganz geblickt. Ihr Traum ist ehrenhaft aber die Forderungen sind letztenendes utopisch.
Und trotzdem wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis ich auch meinen Namen auf die Unterstützerliste von gegen-synchro.de setzen werde.
Wenn diese Seite dann noch existiert. Denn früher oder später werden Forderungen, wie

Wir brauchen ein EU-Gesetz zur DVD Veröffentlichung: DVDs dürfen nur mit Originaltonspur aber mit Untertiteln aller offiziellen Sprachen der EU-Ländern veröffentlicht werden!
den heiligen Zorn der geheimen Bruderschaft der Synchronsprecher auf sich ziehen. Und dann werden die Andreas Fröhlichs, Arne Elsholtzs, Manfred Lehmanns mit käsigen aus dem Englischen Übersetzten One-Linern uns die Buden einrennen und Ilona Otto und Melanie Pukaß uns psychischer Folter aussetzen bis und das Blut aus den Ohren kommt.

Sicherlich sind die Synchronisation ausländischer Produktionen nicht der einzige Grund für ihre meist verspätete Veröffentlichung auf dem beispielsweise deutschen Markt. Sicherlich gibt es viele andere Gründe bestimmte Produktionen in manchen Ländern anders zu positionieren. Zudem lässt sich vielleicht nach Erfolgen und Misserfolgen in den USA auch noch etwas am Marketingkonzept fürs Ausland verändern, wobei das ja dann schon wieder unterschiedliche Statistiken sind, die man dort bedienen muss.

Letztenendes hat die Synchronisation schon ihr Finger mit im Spiel des Veröffentlichungszeitpunktes. Und das ist das Tragische. Denn letztenendes warte ich zwei oder fünf oder zwölf Monate auf einen synchronisierten Film um ihn dann in einem Originalkino auf Englisch sehen zu können.

Was mich an der zeitlichen Zerstreuung stört und in tiefste Depression treibt ist nicht unbedingt das Warten selbst. Die Wochen und Monate vergehen eh viel zu schnell.
Internetseiten haben Filmveröffentlichungen, egal ob mit oder ohne internationalem Release Date, längst zu einem globalen Ereignis gemacht. Gleiches gilt für Fernsehserien. Insbesondere diese, welche durch Staffeln übergreifende Geheimnisse und vielschichtige plots und Charaktere zu heißen Diskussionen und Interpretationen anregen. Bei LOST wird diese Diskussion sogar schon in die Konzeption der Episoden und inszinatorischen Entscheidungen mit eingebunden. Die Showrunner Damon Lindelof und Carlton Cuse sprechen in ihren Podcasts oft von Tivo-Moments. Das sind kurze Augenblicke in einzelnen Szenen, die Aufschluss über bestimmte Fragen und Mysterien der Serie geben können und nur durch freeze frames, die bei der Festplattenspeicherung der Folgen möglich werden, erkennbar sind. Oder eben auch nicht. Denn die Showrunner wissen inzwischen um die technische versiertheit und den detektivischen Ehrgeiz ihrer Fans. Und bauen auch darauf.

Ihre spektakuläre Geheimniskrämerei und die häufigen plot-twists macht die Ausstrahlung solcher Serien zu herausragenden Ereignissen und mehr noch zum Mittelpunkt von Spekulationen und Diskussionen.
Diese Diskussionen finden allerdings dann statt, wenn die Serien zum ersten Mal ausgestrahlt werden. Und das ist, wenn man Glück hat (und die Serie überhaupt im deutschen Fernsehen gesendet wird) ungefähr ein halbes Jahr vor dem Termin der deutschen Veröffentlichung.
Ein Dilemma entsteht. Die einschlägigen Internetseiten nicht zu lesen und somit die unfreiwillige Einweihung in aufregende Plotwendungen zu verhindern wäre in etwa so als ob man plötzlich nicht mehr in die Tageszeitung schauen könnte...

Aber nicht nur wenn es um das spektakuläre Enthüllen von Geheimnissen geht sind die versetzten Sende und Veröffentlichungstermine zutiefst traurig. Auch wenn ich mich gerne an der Diskussion eines neuen Dramas der Coens sonst eines neuen Filmes beteiligen wollte sähe ich als Deutscher alt aus. Zwar kann man zu jeder Zeit über ein künstlerisches Produkt diskutieren und schwätzen.

Aber was uns Filmfans im Internet zusammentreibt ist mehr als die analytische intellektuell erhellende Diskussion an sich. Es ist das Zelebrieren einer Entdeckung oder das kollektive Betrauern einer kinematischen Enttäuschung. Es ist nicht nur der geäußerte Gedanke sondern auch das beisammen sein. Wenn man schon im Kino nicht immer unter sich ist oder gar nur zu dritt im dunklen Programmkino hockt. Dann kann man wenigstens auf dem virtuellen Marktplatz für kurze Zeit das Gefühl bekommen, man habe zusammen einem bedeutsamen und wahren Moment beigewohnt.
Und somit zählt ob der merkwürdigen und noch etwas fremden Ausgestaltung von Zeit im virtuellen Raum der Moment. Und wenn ich den verpasst habe, dann habe ich Pech gehabt.


Bis Februar also.

Tuesday, December 11, 2007

Bitte bleiben, bitte bleiben.

Das Übliche: Kein Schnee vor der Haustür aber tausend Dinge, die erledigt werden müssen. Jetzt. Genau jetzt, während ich darüber schreibe.

Ein Film, der geschnitten werden muss. Eine Forschung, die vorangetrieben werden sollte. Ein Morgen, das erdacht und ein Heute, das genutzt werden soll. Und die Linien des Todes. Immer nur ein paar Stunden vorraus. Dieser Dokufilm, den wir gemacht haben war rein planerisch eine Katastrophe. Und die Tatsache, dass mein Partner, trotz all der Zeichen und meinen Gefühlen, die dagegen sprechen, ständig betont wie gut wir uns ergänzen macht die Sache nicht besser. Ich müsste mal raus. An die frische Luft. Aber jetzt ist es dazu auch schon zu spät. Und ich muss noch diesen Film machen. Und die Interviews transkribieren. Und den Blog updaten. Und vernachlässigten Freunden Emails schicken. Und Geschenke kaufen.

Während die Menschen, die mich tagtäglich mit Humor versorgen immer noch streiken und nur das ein oder andere Protestvideo noch an die fetten Jahre erinnert ist heute wenigstens eine Konstante der Internet-lebensqualität zurückgekehrt: pandora.com

Friday, November 16, 2007

Gestern Abend bei JBK

Das ist echt lustig: Wenn man Helium einatmet bekommt man
so ne hohe Stimme. Echt krass. Noch nie gesehen.

Ich muss zugeben, dass mir der Atheist Richard Dawkins sehr Leid tut, wie er da so eingekesselt von religiösen Menschen in Johannes B. Kerners Kochstudio sitzt. Ganz allein. Nur mit der Hilfe eines in irgendeiner Plastikkabine sitzenden Menschen kann er sich mit Bischof Huber, Heiner Geißler und einem schwarzen Vertreter der katholischen Kirche verständigen.

Anscheinend hält die Redaktion an ihrer Strategie mit Realityshow-Charakter fest und lädt Menschen ein, die mit ihrer Überzeugung ganz alleine darstehen.

Gut, dass da der Moderator so kühl und unbeeindruckt agiert.
Kerner zeigt sich regelrecht feindselig: "Herr Dawkins, sie haben gerade gesagt sie werden, wenn sie sterben im Boden verrotten. Ein schöner Gedanke?"

Wer sich des Elends im Zweiten noch einmal vergewissern möchte: Einfach hier klicken.

Als überzeugter Christ kann ich diesen Eintrag jedoch nur mit Dawkins Auftritt bei Stephen Colbert beenden. Bitteschön*.


*Irgendwie funktioniert das embedden von comedycentral Videos nicht mehr. Deswegen dieser, wie ein Fossil aus den späten Neunzigern daher kommender Link. Trotzdem viel Spaß!

Tuesday, November 13, 2007

What about the shareholders?

Das Geile, Absurde und Tragische an diesem Streik der amerikanischen Drehbuchautoren ist ja, dass die Situation selbst ihre Ersatzunterhaltung für all die ausfallenden Programme und Shows produziert. Erst sah man sämtliche Schauspieler von Shows, die nicht gerade auf irgendwelchen Inseln drehen und die unser-kollektives-Bewusstsein-modellierenden Gehirne auf der Straße rumstehen und jetzt taucht auch noch ein quasi-Colbert Report auf youtube auf.



Quasi heißt: Wenn jemand Stephen Colbert mit ganz viel Valium und Hamburgern füttern würde... Der auf dem Fahrrad herrannahende Schauspieler hat allerdings Potential. Das sehe ich. Das Sahnehäubchen auf dem Ganzen ist allerdings der Kommentar auf dem youtube-account der Autoren und Produzenten dieses Videos:

Did they get clearance from Yoko to use this song? I bet not. And it sure ain't public domain.


Auf alle Fälle beweist dieses Video jedoch ein für alle Mal die Existenz Rad fahrender Los Angeles-Bewohner. Auch wenn er nur in einem Truck am Rande des Hollywood Boulevards lebt. (Noch.)

Wednesday, November 07, 2007

Trunks


Tonight and this morning I had a lot of disturbing and yet quite entertaining dreams. I don't even know if I can say that I slept, because I was so very active laying in my bed (alone).

Shortly before the "crime" dream, in which my brother illegally obtained a laptop for me, I dreamed of a website. It was all kinds of green and had a rather playful design that reminded me of the style of a comic book. The "m" of camouflage, which was the name and URL of the site was presented by two Elephants standing trunk to trunk.

Unfortunately the site actually exists. Just with a more predictable design.

Tuesday, November 06, 2007

Schienenersatzverkehr



Wer sich ein wenig durch die bunten Buchstaben des letzten Posts klickt bekommt vielleicht einen Eindruck von der Tragödie und den uns noch bevor stehenden Auswirkungen des derzeitigen Streiks der amerikanischen Drehbuchautoren (bzw der WGA).
Im Gegensatz zum Bahnstreik gibt es für den Ausfall des Colbert Reports, die zahlreichen idiotischen Produktionen, denen aufgrund des Engpasses grünes Licht gegeben wurde, fehlenden Worten und Plots bei LOST, und für die zahllosen Karrieren, die nun den Bach runtergehen werden, keine Ersatzfahrpläne.


Was bleibt einem also ohne die tägliche Dosis Humor, mit der Aussicht auf eine verkürzte Loststaffel und ein mieses Filmjahr 2009, wenn sogar die Filmnachrichten aufgrund der mangelnden Projekte stagnieren?

Zum Glück hat der Streik inzwischen ein unterhaltsames Eigenpotential entwickelt, für dessen Attraktion man natürlich auf defamer.com am besten aufgehoben ist. Informativeres gibt es auf dem Streik Blog von Variety, sowie interessante Stimmen aus dem Filmfan und Autorenvolk in diesem vortrefflichen Thread der Chud-Message Boards.

Dieses Video erinnert uns an so manche Abgründe der Autorenexistenz. Ich weiß nicht ob es zur Selbstironie des Deuce Bigalow-Autors gehört hier so ganz unverblümt die eigene Prostitution zu inszenieren. Und ich bin mir auch nicht sicher ob so manche der hier gezeigten Geschäftsideen für den ein oder anderen der Herren nicht eine gute Lösung für mich wäre. Mir ist es auf alle Fälle lieber dieser Typ verdient anständig durch ein bisschen Sex mit Lee Tamahori seine Brötchen, als dass ich mir eines Tages den Trailer für Deuce Bigalow VI anschauen muss.
Sagen wir so: Es ist nicht so, als ob die Welt wirklich auf eine Geschichte von Dave Garrett warten würde:



Mega-interessant ist Drew McWeenys* Blog, bei dem viele Bilder, sehr anschauliche Berichte der Streiksituation und obendrein noch jede Menge Autorenprominenz zu sehen sind.



Als ich gestern den ersten kleinen Fernsehbericht von ABC über den Streik sah, hat mich die Vorstellung wie krass es eigentlich ist, dass da mehrere Meister-Geschichtenerzähler auf einmal am Wegesrand stehen und ein Streikschild in der Hand halten gleich fasziniert. Das ist absurd, schön, traurig und spannend zugleich. Traurig, weil man realisiert, dass diese Künstler eben in einer Industrie tätig sind, in der es dazu kommen, kann, dass man aus Protest seine handwerklich gechannelte Phantasie für kurze Zeit einstellen muss. (Es ist auch von Zeit zu Zeit ganz gut die letzten restromantischen Vorstellungen von der Filmindustrie mal beiseite zu räumen. Das ist eben ne gottverdammte Industrie! Schluss aus.)
Schön, weil diese Menschen unsere Welt und mein Leben reicher und lebenswerter machen, und es einfach ganz interessant ist ihnen, wenn auch nur über digitale Datenströme hinweg, ins Gesicht zu schauen.

Dieser Streik ist auf alle Fälle ne total abgedrehte Sache.






*aka Moriarty von Ain't it Cool News?!

strike

Str eik , Streik , S treik . S t rei k , Streik , Streik , STREIK , Streik, STREIK

STRE E E E EEEEE II II I I K
!







Wednesday, October 17, 2007

Iggy





2. Januar
Um zehn erwacht
und gedacht:
Noch etwas liegen bleiben
und sich mit liegen bleiben
die Zeit vertreiben


3. Januar
Spät erwacht
und gedacht:
Noch etwas liegen bleiben
Und dann über das liegen
schreiben.


4. Januar
Zu lange liegen geblieben
und nichts über das liegen geschrieben


5. Januar
Abends nette Leute getroffen,
mitgegangen, mitgesoffen,
frühmorgens nach Hause gewankt
und dem Schicksal gedankt.
(Keine Ahnung wofür.)
Walter Rufer


Es gibt noch mehr von diesen famosen Gedichten von Walter Rufer in dem im BLUMENBAR-Verlag erschienenen Band DER HIMMEL IST BLAU, ICH AUCH (siehe auch das Cover davon oben).


Der Eintrag vom 4. Januar ist mein Stichwort.
Gerade sitze ich schon wieder am Eindämmen der Folgen der Überziehung einer eigentlich garnicht wirklich vorhanden gewesenen Deadline. Genauer gesagt muss ich in einigen Stunden in einem Seminar sitzen und nicht nur das Exposé was noch nicht fertig ist, dabei haben sondern auch einer Erklärung warum ich es nicht früher abgegeben habe.

Aber das ist nebensächlich.
Wichtig ist, dass ich gerade auf Ellen DeGeneres "I llllove animals"-Lament gestoßen bin. Das tolle am amerikanischen Fernsehen ist nämlich nicht nur die Geilomatät von Serien wie SIX FEET UNDER, LOST oder BATTLESTAR GALACTICA.
Auch die schlechten Fernseh-Momente sind einfach viel viel besser und unterhaltsamer als unsere.
Am Wochenende hat Plasberg dem Elstner erzählt wie er beim Gucken von Kerner noch vor dem Abgang Eva Hermans eingeschlafen ist. Richtig so.

Denn was ist schon Eva Hermans total verwirrendes pseudo-politisches Frauen-Familien Gedöhns gegen das hier?



Bitte nicht vergessen die Kommentare auf defamer zu lesen, ok?

So ne Hunde müssen zur Hairdresser-Familie zurück Story ist einfach ums Zehnfache besser als dieser elende Nazi-Kerner-Scheiß.

Hhhaccch. Ich liebe La La-Land.

Friday, August 31, 2007

inspirierend

Wenn man seine Bilder auf youtube schaut, fühlt es sich so an als würde man Christopher Doyle eine runterhauen.
Gerade habe ich auf arte die zweite Hälfte des Portraits, was über ihn und Hongkong gemacht wurde, gesehen. Auf einigen Aufnahmen sah er verbraucht und sein Gesicht total zerknittert aus. Die Gänge, Zimmer, Straßen und Häuser, durch die er geführt hat waren der Wahnsinn. Und dann fiel mir irgendwann auf wie hübsch und charismatisch dieser Typ ist. Wie ein Clown, labert M.Night Shyamalan, würde er das Set vergnügen und man ahnt, dass das, was Shyamalan eigentlich über Doyle denkt, aus Gründen filmkalifornischer Pseudo-Höflichkeit verschwiegen wird*. Das dachte ich, als Shyamalan am Set von THE LADY IN THE WATER komisch anschaut und ihm Befehle erteilt. Shyamalan dieses Arschloch, dachte ich mir. Doyle, du Gott, der Farben, Bilder und des Lichts, sagte ich meinem Fernsehgerät.
Dann sagte Doyle noch ein paar total magische Sätze, die bis oben voll waren mit Wahrheit und diesen "Gott der Bilder"-Quatsch für einen Augenblick tatsächlich die Lächerlichkeit genommen haben.

Vereinzelt kam mir Boyle so ähnlich vor wie PTA. Zumindest hat er in mir das gleiche "kokst der eigentlich?" und Bewunderungs-Liebesgefühl ausgelöst.

Hier eine nicht so großartig, wie die von Arte gemachte Reportage von der BBC:







*sicherlich auch, weil Doyle einfach geile Bilder kreirt.

Friday, August 24, 2007

nostalgie

Monday, August 20, 2007

A day has 24 hours, hasn't it.

And I'm still sitting in front of my laptop pretending to write.

Life isn't eternal, is it?

And I am still writing...

Sunday, August 19, 2007

Reden 2.0

Wie gesagt ...ich schreibe immer noch an dieser Hausarbeit über Kommunikation im virtuellen Raum. Gerade überlege ich, wie ich dieses Video in meine Arbeit einbetten kann...



Und weil Selbstreferenzen ja überhaupt zu den schönsten Dingen des Internets gehören, hier noch der herrliche clip, in dem Casimir Nozkowski einen First-Poster mit kennyesquer Kopfverhüllung mimt.




#Hintergrundinfo: Das Sequel zu First lautet Spam! Reicht aber nicht ganz an die Genialität von First heran...

Friday, August 17, 2007

MYSELF AND THE NEW ORDER OF MISC.

ME AND THE LINE OF DEATH

Ich schreibe gerade so über eine Deadline hinaus, dass es nicht mehr feierlich ist. Eine Hausarbeit, die formal am 15. August abgegeben hätte werden sollen findet sich zur Zeit in noch atomisiertem Zustand in mehreren Open Office Dokumenten und meinem Schreibtisch.

Die Crux ist, dass mir von oberster Stelle mitgeteilt wurde, dass man es durchgehene lassen würde, wenn die Arbeit "ein paar Tage später" eintreffen würde.

Diese äußerst unpräzise Formulierung wird von meinem Gehirn jedesmal, wenn ich den frischen Indy Talkback aktualisiere ["Indiana Jones And The Midlife Crisis Earring" ? Indy Talkbacks haben auch schon bessere Zeiten erlebt...] neu berechnet:

ME AND THE QUEST FOR AN ANSWER

Ist es ok, wenn ich am Montag abgebe? Wird mich dann eine Email mit den Wörtern "zu spät" erreichen? Versaue ich mir das Wochenende und ein mögliches Treffen mit einer nur kurz anwesenden Freundin, wenn ich heute nicht durchmache um die 10 bis 15 bis 20 Seiten morgen abzugeben? Versaue ich mir mein junges Leben und meine mögliche Karriere als __________?

Außerdem fahre ich mir die ganze Zeit mit meiner rechten Hand durch die Haare um zu schaun wie viele sich jedesmal von meinem Kopf verabschieden. Meine Kopfbehaarung ist lang, dicht und dick in der Konsistenz. Und dennoch weiß ich nicht, was daraus wird, ginge es noch drei Tage so weiter.

Handelt es sich bei "ein paar Tagen" im Sinne von ein Paar Schuhen um zwei Stück dieser Sorte, bzw 48 Stunden?
Ursprünglich habe ich den zuständigen Dozenten gefragt ob ich die Arbeit am 31. August abgeben könnte. (Ein seltener Zug von Dreistigkeit meinerseits.) Seine Antwort war recht mäßig, ja geradezu lieb aber enthielt eben die "paar Tage"-Formel und meinte, dass zwei Wochen dann doch ungerecht seien. Vielleicht ist ja ein Wochenende für ihn auch schon wie zwei Wochen.


ME AND THE ANALYSIS ABOUT MYSELF

Ich glaube die Ruhe, in der ich mich der deadline widersetze ist nur Ausdruck meines Wunsches mal ohne große Absicherung in die weite Welt (Ostsee?) zu fahren um ein inspirierendes Abenteuer zu erleben.
Die vergangenen Wochen, waren nämlich die unproduktivsten und Passivsten in meinem ganzen Leben. Und das eigentlich nur, weil ich, wegen so viel Arbeit nicht wegfahren wollte bzw. konnte.


ME AND THE FOUNTAIN OF NEVERENDING ENTERTAINMENT

Ok. So ganz ohne Erlebnis waren die vergangenen Wochen dann doch nicht. Ich habe endlich THE HISTORY OF LOVE beendet, was sicherlich traurig genug war. Dann habe ich zwei Folgen und gefühlte 2984 Ausschnitte von FREAKS AND GEEKS gesehen. Auf youtube habe ich mir dann noch die ersten sechs Folgen von WONDERFALLS angeschaut. (Ich glaube, das muss auch in etwa der Zeitpunkt gewesen sein, an dem die Serie dann abgesetzt wurde.)





Die Blogeinträge jedoch, die diese Erlebnisse wirklich in etwas Produktives umwandelt sollten sind irgendwo in der Development Hell stecken geblieben.


ME AND THE MAIL OF DOOM

Auch Briefpost konnte mich nicht wirklich aus meiner Lethargie befreien*. "Ich vermisse jetzt schon meinen Freund." Klasse. Das ermutigt mich und meine Aussicht auf zukünftige Ferien die wir miteinander verbringen können ungemein.

Und dann war da noch dieses Feuerwerk vor ein paar Tagen. Ich wohne in einer äußerst kleinen Stadt. Einem Städtchen. Dem Ortsteil eines Städtchens, was vom anderen Ortsteil des Städtchens als Dorf bezeichnet wird. Irgendwann zwischen halb elf und zwölf fing es dann auf einmal an. Und es war nicht eines von der mickrigen Sorte sondern eher die "für dieses Geld hätten 10 000 sudanesische Flüchtlinge ernährt werden können" Version.

Ich konnte das ganze perfekt von meinem Balkon aus beobachten und erquickte mich an den Fantasien, was zu diesem Zeitpunkt im Innern der Häuser um uns herum geschehen würde. Ich fragte mich ob die unglaublich lauten Schläge beispielsweise diverse Kriegstraumata wieder aufleben lassen oder zumindest mal Herzinfarkte auslösen würden.

Auch ohne solche kleineren Katastrophen jedoch löste alleine der Gedanke an die Gesichter, die sich zunächst grimmig genervt und dann einfach nur noch erregt über diese Abwechslung in verwirrtem grantigen Ton freuen würden ein sehr schönes Gefühl in mir aus. Die Situation besaß auf alle Fälle eine Menge Drama.

ME AND THEM

Zu diesem Zeitpunkt schaute ich mir gerade die jüngste ROAD-TRIP NATION Episode des TEAMS MONTREAL an. Für jeden, der eine fast schon krankhafte passive Freude an Interviews mit bekannten erfolgreichen Persönlichkeiten entwickeln kann, wenn er hört wie es diese Menschen zu etwas gebracht haben ist ROADTRIPNATION.com ein absolutes Muss.

In regelmäßigen Abständen werden Teams von Mitzwanzigern in einer Art postmodernen Kinderlandverschickung in einem großen wohnmobilartigen Bus durch die US of A geschickt um auf ihrer Reise Interviews mit interessanten Persönlichkeiten zu führen und sich von deren Lebensratschlägen und weisen Kommentaren inspirieren zu lassen.

Der Gedanke ob es nicht besser wäre in diesen zwei Wochen selber mal ne Band aufzumachen oder das Drehbuch für den ersten Kurzfilm zu drehen liegt natürlich nahe. Auch wenn man schon einige Episoden und Interviews begeistert gesehen hat.

Aber das ist dann auch egal, wenn man während fast jeder der nie länger als sieben Minuten andauernden Folgen, beim Anblick beeindruckender vorbeirauschender Landschaften und wunderbaren Worten von bewundernswerten Menschen die in einen beruhigenden Mix von Folk und Countrymusik übergehen (fast) heulen muss.
Schaut es Euch an. Am Abend des besagten Feuerwerks lauschte ich gerade Richard Linklaters Worten. Tut es mir gleich!

Etwas anderes, bei dem ich mir wünschen würde eine kleine Jüngerschaft in meinem face-to-face Bekanntenkreis um mich scharen zu können: Battlestar Galactica.

ME AND EDDIE OLMOS' BLOODCURDLING PRESENCE OF DOOM

Wie ich bereits vor einer Woche schrieb und wie Frosty es in diesem schönen kurzen heads-up auf Collider vor einem Jahr gesagt hat lässt sich eine Serie namens BATTLESTAR GALACTICA sehr schlecht unter Bekannten bewerben. Dies spricht eigentlich für die Bekannten* aber nicht unbedingt gegen diese formidable Serie. Und es macht die Sache auch nicht besser, wenn man es nach mehrmaligem "Was?"-Nachfragen als KAMPFSTERN GALACTICA übersetzte.

Der Übersetzung könnte sich dann jedoch noch eine weitere Nachfrage anschließent: "Ist das diese Schwarz-weiß Serie, wo die Bügeleisen als Steuerknüppel benutzt haben?".
An diesem Punkt darf man auf keinen Fall aufgeben. Ich habe jetzt beschlossen einfach mal ein paar Anfänge der ersten Staffel oder auch der miniserie (wenn ich diese mal besitzen werde) zu brennen und sie zufällig im Hause von Freunden zu vergessen.
So mache ich das mit Musik auch immer.

Nein, ernsthaft: Ich werde sie nicht liegen lassen sondern einfach verschenken.
Auf alle Fälle ist es eine großartige Serie. Und irgendwo in diesem Raum hier, befindet sich auch noch ein Schmierzettel mit ziemlich zufriedenstellenden Stichworten für einen geplanten Blogeintrag darüber.

Vor einer Woche habe ich angefangen die dritte Staffel herunterzuladen. Ich habe jetzt die ersten vier Episoden gesehen, die einiges an greatness, allerdings auch so manche Schwächen in sich bergen. In den Chud-Foreneinträgen zu besagten Folgen überschlagen sich die "best hours of tv ever" Kommentare nur so.

Allerdings war das Pre-5/23. Vor dem Finale der dritten Lost-Staffel, das wirklich ein einschneidendes "Fernseh"-Erlebnis war, wenn man das so nennen kann, wenn man vor dem Computer und heruntergeladenem Datenmaterial sitzt.
Ich kann zu den Downloads noch nicht ausgestrahlter Episoden nur sagen, dass ich mich da in keinster Weise schuldig fühle irgendwelche Rechte zu brechen.

In dem Moment, in dem ich mir diese Episoden kaufen kann, tu ich das selbstverständlich. Allerdings ist für mich durch das Internet "Fernsehen" zu einem internationalen Ereignis geworden. Da ich schon in meiner unmittelbaren sozialen Umgebung nicht über die neueste BSG oder Lostfolge sprechen kann möchte ich wenigstens im Internet frische hahnebüchene freeze-frame Analysen und Meinungen lesen und schreiben und nicht ein Jahr lang warten, in dem schon längst (was nur legitim ist) alle möglichen Plotwendungen in die Alltagssprache der Popkultur übergegangen sind und auf T-Shirts gedruckt werden.

ME, WAITING.

Diese zeitlichen Asynchronitäten, die immernoch in der Popkultur vorhanden sind, sind übrigens untragbar! Es gibt nämlich Dinge, die ich mir um Himmels Willen nicht auf diesem Bildschirm hier anschauen möchte.
Wie wäre es zum Beispiel mit THERE WILL BE BLOOD von PTA oder NO COUNTRY FOR OLD MEN von den Coen Brothers?

THERE WILL BE BLOOD ist auf der imdb für Februar verzeichnet. Für den neuen Coen findet sich für Deutschland kein spezifischer Termin aber auf einer anderen Seite habe ich tatsächlich ein Datum IM APRIL nächsten Jahres aufblitzen sehen bevor sich mein Kopf unsanft auf die Tastatur senkte.
Die Zeit, die vergangen ist, seitdem ich Schnipsel des Films in irgendwelchen Cannes Reportagen sah, kommt mir wie eine halbe Ewigkeit vor und in den USA wird er im November rauskommen.

April. Das bedeutet nicht nur einfach so, der vierte Monat des Jahres 2008, ein Monat nach meinem Geburtstag oder noch ungefähr 244 Tage to go....

Es bedeutet, dass ich diesen Film gerade mal einen Monat vor INDIANA JONES AND THE RETIREMENT HOME OF DOOM sehen werde. Das ist wie ein großer Unglücksfall im universalen Raum-Zeit-Kontinuum.
Mir ist klar, dass diese Zeit nicht damit verbracht werden wird

Ansonsten ist mir bei einem kleinen Durchklicken, der noch ausstehenden Veröffentlichungen dieses Jahres auf der imdb aufgefallen, dass insbesondere der November und Dezember in den USA gigantomanische Ausmaße annehmen werden. Was da TEILWEISE NICHT auf uns zukommt ist versüßt doch den ein oder anderen Blick in die Zukunft der globalen Erwärmung.

Es gibt auch Menschen, die diesen Beobachtungen mehr als nur einen Satz widmen. Und zwar viel mehr wirklich durchdachte und unterhaltsame Sätze, wie sie Jeremy Smith aka Mr Beaks hier zusammengetragen hat. Es ist eine kleine Ausschau auf die nächsten Monate und inwiefern die darin versteckten Veröffentlichungen für ein neues 1999 sorgen könnten. Klickt hier und lest!








*Ok, das war gelogen. Es schreiben mir eigentlich auch nur Menschen Briefe die ich wirklich auf platonische Weise liebe. Aus diesem Grund bin ich jedesmal, wenn ich einen der unverfehlbaren Umschläge aus dem Briefkasten fische, kurz vor einem Lauten Jauchzer und stoße ein kleines Juhuu zu Ehren meiner Freundschaft aus. Der Inhalt der Briefe kann dann auch sein, was er will, ich freue mich immer. Das liegt schon daran, dass meine Freunde einfach grundsätzlich nur interessante Dinge zu vermelden haben, weil sie ganz einfach die besten Menschen der Welt sind.

**Wie gesagt: Meine Freunde sind die Besten. (Ja, JBK! Falls du dazu mal ne Show machen möchtest würde ich gerne eingeladen werden.) Aber ein bisschen mehr Offenheit gegenüber dem Mediensystem wäre manchmal angebracht. Nicht alles ist, was es auf den ersten Blick scheint.

Thursday, August 09, 2007

FIRST RAIN

Genug Intertainment um 24 Stunden unproduktiv in einem Zimmer zu verbringen während draußen die Sintflut bevor steht. [1]




Ich muss ehrlich zugeben, dass ich seit ich vor ein paar Jahren BLADE RUNNER in einem Frankfurter Kino (In your face! Ja. Ich sah ihn. Im Original. Den Director's Cut. Auf einer riesigen Leinwand.) gesehen habe Regen mit anderen Augen betrachte.

Zwar wurde ich schon als Kind mit Lied-Parolen wie "Wir sind doch nicht aus Zucker und weichen auch nicht ein" gehirngewaschen und auf regenresistent trainiert. Ridley Scotts Philip K. Dick Verfilmung jedoch machte Regen für mich erst richtig attraktiv. Das mag daran geliegen haben, dass der Regen sich den Bildausschnitt mit Harrison Fords Körper geteilt hat. Und vielleicht hat auch Ridley Scotts Ausleuchtung und der akribischen Detailverliebtheit mit der er die Szenenbildner und den Rest der Crew in den Wahnsinn geschrien/getrieben hat etwas mit der schier magischen Atmosphäre zu tun, die der Film ausstrahlt.

Was den Regen in Blade Runner wirklich ausmacht, warum er da ist, aus welchen Molekülen er besteht und zu welchen Erkrankungen er bei Crew-Mitgliedern führte. All das kann man sicherlich erfahren, wenn man sich die gigantomanische Vier-Disk-Superspecial and ultimate Edition von BLADE RUNNER bestellt, die am 18. Dezember herauskommen wird.

Ich persönlich werde ja die 5-Disk Edition bestellen, die als großer silberner Koffer daherkommt. (Fragt mich nicht woher dieser Koffer kommt. Vielleicht ist er in irgendeiner der 249 Versionen des Filmes (In Wirklichkeit sind es nur fünf) am Bildrand zu sehen oder wird sogar von Deckard getragen.) Darin ist vielleicht sogar eine kleine Regenprobe enthalten.
Das vielleicht nicht aber dafür ein Origami-Einhorn, ein Filmstreifen, ein Miniatur-Spinner-Replica, Fotos und ein von Ridley Scott unterzeichneter Brief. Und der WORKPRINT mit einem Kommentar von Paul M. Sammon mit einer dazu passenden Featurette.

Dazu kommt dann der Inhalt der anderen vier Scheiben:

*Eine Featurette über Philip K. Dick, eine über den Film und den Roman, eine Featurette zum Graphic Design, eine Featurette zu den Kostümen, eine Featurette zur Beleuchtung, eine Featurette zu den Postern, eine Featurette zur vermeintlichen Replikantenidentität von Rick Deckard, eine Featurette in der Filmemacher und Fans ihre Inspirationsquelle Blade Runner bekunden, eine Featurette aus dem Jahr 1982, Trailer und TV-Spots, geschnittene und alternative Szenen, Unit Photography-Gallerien, Screen Tests von Rachel und Pris, noch mehr Bildergallerien und Audio-Interviews mit Philip K. Dick.

*Eine 200-irgendetwas Minuten lange Dokumentation namens DANGEROUS DAYS



Klick hier, um das Ganze etwas klarer zu sehen.
Desweiteren sind enthalten...

*Die 82er US Kino Version.
Die mit Fords voice-over und dem Happy-Crappy-Bergwagabunden sind wir-Pan über atemberaubende Landschaft-Ending, die wahrscheinlich in dieser Form fast niemand gesehen haben dürfte, der diese Sätze hier auf Deutsch liest.

*Die internationale Version von 82 mit -wie könnte es anders sein - mehr bloody Action.



*Der 92er Directors Cut, der in Deckard's Flur endet und keine Erzählstimme beinhaltet. Dafür aber Deckards Traum mit dem Einhorn.

*Der FINAL CUT. Mit einem Kommentar von Ridley Scott, einem anderen Kommentar von Fancher und Peoples, Deely und Haber und dann noch einem von Syd Mead, Douglas Trumbull und anderen Produktionsdesignern.
Digitalbits sagt: "with added & extended scenes, added lines, new and cleaner special effects and all new 5.1 Dolby Digital Audio"

Joanna Cassidys Gesicht ersetzt das Gesicht der Stuntfrau.


Deckard träumt von Einhörnern. Und diesmal sieht man vorher noch eine Sekunde lang sein Gesicht. Plus: Das Einhorn wiehert. Warum das eventuell der Fall ist erfährt man in einem link weiter untern. Ich sage nur....Uniporn...



Schicke Tänzerinnen mit weißen Masken. Prädikat: Geilo.


Klickt wieder hier, um das Ganze etwas Klarer zu sehen.


Eigentlich habe ich diese Dinge alle nur bei digitalbits abgeschrieben und empfehle jedem selbst mal einen Blick auf deren Auflistung zu werden, die noch mehr Informationen, wie zum Beispiel den genauen Inhalten der Featurettes und Riesendokumentation beinhaltet.


Jetzt würde ich erst einmal ein tiefes Durchatmen empfehlen, bei dem man sich ausmalen kann wie viele Stunden man mit diesem Material wohl zubringen kann und was man sonst so an den Weihnachtsfeiertagen zu tun hat.

Produzent dieses überaus beeindruckenden Box-Sets ist übrigens Charles de Lauzirika, der auf einem längeren Video-Interview mit Collider zu sehen und zu hören ist. Was er zu sagen hat sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
De Lauzirika ist mit Blade Runner aufgewachsen, ging auf die USC, wurde Praktikant bei Ridley und Tony Scotts Produktionsfirma und kümmert sich nun seit einigen Jahren um deren DVD Editionen.

Sich vorzustellen, wie dieser Mensch an einem Bildschirm sitzt und Bilder sieht, die nur wenige Menschen zuvor aus diesem Film gesehen haben, wie er ständig neue Entdeckungen macht, wie er aus all den Fitzeln und Resten und Streifen sich ein immer deutlicheres Bild davon machen kann, wie dieser Film entstanden ist, ist eine Sache. Das aus seinem eignen Mund zu hören eine andere.

Sitzt einfach still, bewegt den Cursor auf diesen verdammten Fleck und lasst Eure Kinnlade langsam nach unten sinken und die Mundwinkel weit nach außen driften.


Dann gibt es auf youtube noch den beinahe kompletten Comic Con panel von Blade Runner zu sehen. Commander Adama fehlt leider. Aber dafür ist Brendas Mutter da. Sowie Hong und Turkel. Und wenn ihr denkt, "oh mein Gott, geht es da vielleicht ab", kann ich natürlich nur zustimmen. Sind das all die unterdrückten Filmliebhaber Gefühle? Schließlich haben wir kein Hurricane, Visions, Rock am Ring, oder wie der ganze Schmus heutzutage heißt. Ich habe ständig drauf gewartet, dass James Hong eine Ukulele herausholt um sie auf dem Tisch zu zerschlagen. Was auch immer...



Wednesday, August 08, 2007

Kampfstern Galactica. Jetzt. Auf RTL 2.

Ich glaube, dass ich früher mehr Fernsehen geschaut habe. Und irgendwie tat mir das nie besonders Leid. Mein Motto war immer, dass man, wenn man nur richtig sucht, fast immer etwas Gutes und Bedeutsames inmitten der 100 Fernsehprogramme finden kann.

In letzter Zeit kam ich dann einfach nicht mehr dazu mich dem Durchzappen der Programme zu widmen. Und die Serien, die mich fasziniert haben habe ich auf DVD erstanden.




So wie BATTLESTAR GALACTICA, die Serie, die früher mal auf RTL 2 lief.
Schon diese Tatsache allein lässt die mythisch eingebettete, sehr real erzählte Geschichte um die Crew eines Kriegsschiffes und die Flotte, die es beschützt ziemlich schwierig unter Bekannten bewerben. Denn irgendwann kommt sie immer die "wo läuft das denn" Frage.

Dann lächle ich etwas erzwungen und vor einer umfangreichen Legitimation die mit einem nachdrücklichen ABER eingeführt wird sage ich leise und unter Lachen ...RTL 2 ...

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ab dem "Aber" überhaupt noch jemand zuhört. Vielmehr beschließen die Freunde ab dem Geräusch "RTL zwEEIIII" den Namen Battlestar Galactica so schnell wie möglich aus ihrem Gedächtnis zu streichen und es nie zu sehen. Nie.

Schade. Denn es ist eine hervorragende Serie. Voller spannender sowohl männlicher als auch weiblicher Charaktere. Jede Szene mit Eddie Olmos' Commander Adama ist ein reiner Genuss. Und auch der Rest des Ensembles macht irgendwie süchtig. Die Geschichten sind in einer spannenden Zone zwischen politischer Realität, mysthisch geprägter Science Fiction und Kriegsfilmplot angesiedelt.

Jetzt gerade läuft auf RTL 2 der Pilotfilm in Spielfilmlänge.

Ich bin darauf gestoßen weil ich zufällg vorbeigeschaltet habe nachdem ich aus Laune heraus einfach so, um es während ich meinen Post über die BLADE RUNNER EXTRAVAGANZA beenden würde im Hintergrund laufen zu lassen.

Und genau das ist das Schöne am Fernsehen:
Nein, nicht die Möglichkeit das Programm im Hintergrund laufen zu lassen, was in einer kürzlich erschienen Untersuchung zum Schluss führte, dass Fernsehen das neue Radio ist (damit haben die vielleicht sogar Recht).

Was mich immer wieder mit dem Fernsehen versöhnt ist der Überraschungseffekt der aufkommt, wenn ich beim Durchzappen der Kanäle plötzlich auf ein Interview mit Martin Scorsese stoße, in einen spannenden Film von Alan Parker hineinstolpere, die neueste Ausgabe von DELTA sehe, in TRACKS einen Bericht über eine neue unsinnige Sportart in der junge Menschen in Büsche springen genieße oder eben merke, dass die Miniserie von BATTLESTAR GALACTICA, die ich bis jetzt noch nicht gesehen habe, seit ner halben Stunde läuft.

Deswegen muss ich jetzt auch aufhören zu schreiben und werde einfach nur sehen und...der deutschen Synchronisation lauschen....
Vor kurzem gab es doch diesen Artikel auf spiegel-online über die schlechten Gehälter für Synchronsprecher. Ich habe nicht wirklich Mitleid. Ok. Ernsthaft gesprochen natürlich schon. Aber was ist BATTLESTAR GALACTICA ohne die Stimme von Eddie Olmos? Es lässt sich nicht leugnen, dass die Anzahl der aktiven deutschen Synchronsprecher um einiges kleiner ist als die der Schauspieler, deren Leistung von ihnen interpretiert wird. So ist es der Erzähler der Dreifragezeichen, der Adama spricht. Wie passend.

Und.... kein einziges "Frak!" ist zu hören... Es war schockierend als ich vor kurzem mit einer Kommolitonin über BATTLESTAR GALACTICA sprach festzustellen, dass sie diesen Ausdruck überhaupt nicht kannte! Unglaublich. Nicht, dass das die Serie ausmacht, aber es ist immer wieder schön diese vier Buchstaben, in welcher Variation auch immer, zu hören.

Ahh..ich muss jetzt aufhören. Adama hält ne Rede.

Wednesday, July 25, 2007

Everything ends.

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Dietrich Bonhoeffer



Kurz nachdem ich heute Morgen meinen Computer gestartet hatte war die Nachricht vom Tod Ulrich Mühes das Erste was ich sah. Nun bin ich kein Freund blinder Adressierungen irgendwelcher Glückwünsche oder Beileidsbekundungen über Websites oder Foreneinträge an bekannte Persönlichkeiten. Die Realität ist doch, dass die Beglückwünschten oder Bemitleideten diese Grüße eh nicht lesen. Geschweige denn von den Äußerungen, die zuweilen direkt an die Verstorbenen selbst gerichtet sind, als wäre der virtuelle Raum nur ein Nebenzimmer des Jenseits.

Aber diese Nachricht hat mich so traurig gemacht, dass ich darüber schreiben musste, bevor ich all die Nichtigkeiten adressiere, die diesem Post folgen werden.
Jeder von uns kennt Menschen, die durch irgendeine Form von Krebs dem Tod näher sind als je zuvor. Jeder von uns hat diese Krankheit schonmal verflucht, in Angst um den Verlust von Freunden, Verwandten oder des eigenen Lebens.
Natürlich kenne ich Ulrich Mühe nicht persönlich. Ich kannte nur seine Arbeit, die mich immer wieder bewegt hat.
Was mir an Ulrich Mühes Spiel besonders gefiel waren vor allem seine Eleganz, eine Präsenz, die sich als feminin bezeichnen lässt und letztenendes auch seine Verletzbarkeit. Sein Timing war wunderbar. Und seine Zartheit nahm mich jedesmal wenn ich ihn auf einen Bildschirm oder der Leinwand sah total ein.
Es ist schön, dass uns diese Dinge erhalten bleiben.

Laut imdb hat Mühe noch an dem Filmprojekt NEMESIS gearbeitet und zur Zeit gibt es einige neue Folgen mit ihm als den Gerichtsmediziner Robert Colmar in der guten Serie DER LETZTE ZEUGE.
Mehr zum Leben von Ulrich Mühe gibt es vorerst hier.

Thursday, July 12, 2007

Men in hats

Watch it*. Be happy. Share the fictitious reactions of your bodies here, or there, there or over there.



Maybe Shia LaBeouf's "OH MY GOD ......OH MY GOD ....OH MY GOD" reaction to a behatted Harrison Ford, coming out of his trailer, gets legitimated and understandable once you see it all for yourself or actually read the semi-gushing comments. If neither of the two things are melting your heart I recommend you to close this window/tab and never come back.


*Better click right here to decipher non-existent background hints, don't see any people in SLUSHO tees, marvel at Lucas' hair, wonder where Lucas' flannel ended up or ...just listen to that one second of Harrison's heavy breathing over and over again...