Die Zukunft des ZDF. LOL.
GÖTZI MAUSIIIIIIIIIIIIIIII!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! YEAAAAAAHHHHHHHH. UND CHRSTINe SIIIINNNGT.
JUhu. Cordula Stratmann. Ja, ja...damals bei ZIMMER FREI! Das waren noch Zeiten. Cordula Stratmann. Wunderbar. Das Kleid ist bescheiden.
Geil.
Thursday, February 01, 2007
Hey...mein Name ist Jürgen Prochnow DIE GOLDENE KAMERA RUNNING COMMENTARY
Jürgen Prochnow intoniert als ob er einen Film von Wolfgang Petersen kritisieren würde.
Ohhhh...sie durften sich nicht mehr rasieren. Welche Akribie.
Das Boot ist einfach geilomatistisch.
DIE GOLDENE KAMERA FÜR DAS FILMJUBILÄUM. Welch eine ...mmmh interessante Kategorie. Ich finde es ein bisschen schade, dass in einer Zeit, in der so viel interessante Filme von Deutschen gemacht werden ausgerechnet sone Kategorie daherkommt. Naja. Das Boot verdient alles.
Warum spielt man die trashige Musik ein und nicht das original?????
Oh wie schön.
Wolfgang Petersen brauch mal wieder nen guten Film. Oh Dear. Oeöö Shittttt(e).
RAIDERS HAT 25 jähriges, too. Wollte das nur mal erwähnen.
Kommt jetzt gleich Grönemeyer?
BLAME WOLFGANG PETERSEN.
Jemand sollte noch was zu Film im Allgemeinen sagen. Über seine Macht. Über den Film in unserem Land. Darüber wie toll Filmemachen ist. Bitte sagt es!!!!!
Niemand hat es bis jetzt gesagt.
Ich glaube die Crew vom Boot hat sich schon vorher zum Vorglühen getroffen.
Meuterei. LOL
Niemand hat es gesagt.
Ohhhh...sie durften sich nicht mehr rasieren. Welche Akribie.
Das Boot ist einfach geilomatistisch.
DIE GOLDENE KAMERA FÜR DAS FILMJUBILÄUM. Welch eine ...mmmh interessante Kategorie. Ich finde es ein bisschen schade, dass in einer Zeit, in der so viel interessante Filme von Deutschen gemacht werden ausgerechnet sone Kategorie daherkommt. Naja. Das Boot verdient alles.
Warum spielt man die trashige Musik ein und nicht das original?????
Oh wie schön.
Wolfgang Petersen brauch mal wieder nen guten Film. Oh Dear. Oeöö Shittttt(e).
RAIDERS HAT 25 jähriges, too. Wollte das nur mal erwähnen.
Kommt jetzt gleich Grönemeyer?
BLAME WOLFGANG PETERSEN.
Jemand sollte noch was zu Film im Allgemeinen sagen. Über seine Macht. Über den Film in unserem Land. Darüber wie toll Filmemachen ist. Bitte sagt es!!!!!
Niemand hat es bis jetzt gesagt.
Ich glaube die Crew vom Boot hat sich schon vorher zum Vorglühen getroffen.
Meuterei. LOL
Niemand hat es gesagt.
CG BULLWHIP DIE GOLDENE KAMERA [RC]
MUSIK IST KEIN LUXUS SONDERN NOTWENDIGKEIT.
Alles hatte mit Fußball zu tun.
Bei dieser Preisverleihung geben sich echt Schönheit, Grandiosität und absoluter Schwachsinn die Hand.
OH mein gott. hab gerade Indy IV gossip gelesen, der mich vollkommen verwirrt. Ich weiß noch nicht ob das jetzt sein kann. CGI bullwhip für Harry? Das kann nicht sein. Nein, nein, nein.
"A source" ist ein gutes Zeichen. Ein Zeichen für die Fiktionalität dieser Meldung.
Ok. Waldi war lustig. Werbespot-Goldene Kamera für journalistischen Mitarbeiter...im ZDF. Ha!
Ach neee...hab die Meldung über die Peitsche jetzt nochmal gelesen. Ist Schwachsinn: Alle gefährlichen Elemente werden jetzt mit CGI ersetzt. Alles klar. Das ist nichts als Humbuk.
Jörg Pilawa ist doof.
Alles hatte mit Fußball zu tun.
Bei dieser Preisverleihung geben sich echt Schönheit, Grandiosität und absoluter Schwachsinn die Hand.
OH mein gott. hab gerade Indy IV gossip gelesen, der mich vollkommen verwirrt. Ich weiß noch nicht ob das jetzt sein kann. CGI bullwhip für Harry? Das kann nicht sein. Nein, nein, nein.
"A source" ist ein gutes Zeichen. Ein Zeichen für die Fiktionalität dieser Meldung.
Ok. Waldi war lustig. Werbespot-Goldene Kamera für journalistischen Mitarbeiter...im ZDF. Ha!
Ach neee...hab die Meldung über die Peitsche jetzt nochmal gelesen. Ist Schwachsinn: Alle gefährlichen Elemente werden jetzt mit CGI ersetzt. Alles klar. Das ist nichts als Humbuk.
Jörg Pilawa ist doof.
Sir Simon Rattle Ist Geil. DIE GOLDENE KAMER [RC]
Guter fairer Nachrichtenjournalismus.
Jetzt kommt Klasse ins Programm...upss...ich dachte er würde singen.
Seine Ansprache ist großartig. Sir Simon Rattle JUHUUUUUUUUUUU! Ich muss an Rythm Is IT! denken. So großartig.
Ich bin auf eine Schule gegangen auf der Musizieren und das SIngen von Bach dazugehört hat. Wir haben es auf dem Klo gesungen, weil wir es nicht mehr aus dem Kopf bekommen haben. Weil wir so voll davon waren.
Simon Rattle ist sooo wundervoll.
Jeder sollte sich schleunigst Rythm Is It anschauen.
Schade, dass es keinen Auftritt gab.
Jetzt kommt Klasse ins Programm...upss...ich dachte er würde singen.
Seine Ansprache ist großartig. Sir Simon Rattle JUHUUUUUUUUUUU! Ich muss an Rythm Is IT! denken. So großartig.
Ich bin auf eine Schule gegangen auf der Musizieren und das SIngen von Bach dazugehört hat. Wir haben es auf dem Klo gesungen, weil wir es nicht mehr aus dem Kopf bekommen haben. Weil wir so voll davon waren.
Simon Rattle ist sooo wundervoll.
Jeder sollte sich schleunigst Rythm Is It anschauen.
Schade, dass es keinen Auftritt gab.
GOLDENE KAMERA [RC]
Bald bekommt noch jeder n Preis.
Die fünf Tenöre.
Hoffentlich wird es mal ne Pastewka Folge über die Goldene Kamera geben. Das wäre sooooo geil.
Edgar Selge. Eben noch so tun als ob man der elitärste Bildungsbürgertumssprössling Deutschlands wäre und dann bei der größten Kacke aufgeregt Klatschen.
Das kommt dabei raus, wenn
MATTHIAS RIECHLING MACHT SEINEN COLBERT
Stoiber nachmachen kann jeder. Aber Richlings Texte sind einfach gut.
Der Auftritt ist richtig Colberish. Aber echt.
Sehr gut.
Bekommt Nic Cage das übersetzt oder was?? *LOL* Das würde ich gern mal hören.
Das Fernsehen besteht nicht nur aus Fiktion und Unterhaltung. Das Fernsehen besteht auch aus Journalismus. *LOL*
Wir können so froh über unsere großartigen Nachrichtenmagazine sein.
Theeeoooooooo!!! LOL
Die fünf Tenöre.
Hoffentlich wird es mal ne Pastewka Folge über die Goldene Kamera geben. Das wäre sooooo geil.
Edgar Selge. Eben noch so tun als ob man der elitärste Bildungsbürgertumssprössling Deutschlands wäre und dann bei der größten Kacke aufgeregt Klatschen.
Das kommt dabei raus, wenn
MATTHIAS RIECHLING MACHT SEINEN COLBERT
Stoiber nachmachen kann jeder. Aber Richlings Texte sind einfach gut.
Der Auftritt ist richtig Colberish. Aber echt.
Sehr gut.
Bekommt Nic Cage das übersetzt oder was?? *LOL* Das würde ich gern mal hören.
Das Fernsehen besteht nicht nur aus Fiktion und Unterhaltung. Das Fernsehen besteht auch aus Journalismus. *LOL*
Wir können so froh über unsere großartigen Nachrichtenmagazine sein.
Theeeoooooooo!!! LOL
GOLDENE KAMERA [RC]
Geh gerade mal auf defamer.com während der Musi.
Wir brauchen mehr anspruchsvolle Fernsehfilme. Schön. Das wird gut. Och...ich mag August Zirner so gern. Applaus, Applaus. Wedel sollten die Hände gebunden werden.
Die ganze Zeit höre ich Leute im Hintergrund reden.
Sie macht das furchtbar gut.
Blackout. Die große Headline- Vorlage.
Wut. Fand ich irgendwie....underwhelming.
Yeeeaaaaaahhhhh.....
Wo ist Helen Fred und Ted?
Zu Blackout muss ich mal was sagen: Wenn man ne Miniserie auf so ne beschissene Sendezeit setzt MUSS MAN SICH NICHT WUNDERN.
Ich muss nochmal den Anfang von WUT sehen, dass ich das ganze richtig einschätzen kann. Das Schluss war zunächst phänomenal...dann schlecht. Ich will Veronika Ferres nicht mehr sehn.
Wut is this year's Little Miss Sunshine.
August Zirner ist so großartig. Wer hat dieses Chaosdrehbuch geschrieben? Das ist dennoch irgendwie ein schöner Moment. Schön für sie...Genugtuung...der Aufstieg nach der Verdammung.
Was will der Film von mir? Hab ich mich gefragt als ich WUT gesehn habe. Ich glaube, dass viele Leute die jetzt laut applaudieren, die den Film garnicht gesehen haben.
Schon wieder Blackout. Und schon
Sein erstes Drehbuch Ende 40...so sah's auch aus. Man ist der Produzent ne Rampensau. Würde er mal den Drehbuchschreiber sprechen lassen.... AAArrrrgghh.
Ich fänds cool wenn der Zar (wie auch immer er geschrieben wird)-Schauspieler die Knarre auspacken würde oder das Messer...an die Kehle vom Produzenten hielt...und
Für meine Integration gekämpft....
Der Film hat Probleme thematisiert...mmmhhh...Sprachlosigkeit hätte man doch irgendwie anders ausdrücken können, oder? Die Figur des Khan ist total ...einseitig....ohne Perspektiven...
Hape auf der Suche nach Nina Ruge:
Pastewka ist geil. Anna Fischer. OOoooh schönes Kleid und Frisur. Ach das ist Anna Fischer. Krass.
Oh das ist so schön.
Tolle Dankesrede.
Großartig. Wunderbar.
Boys Groups? Oder Boy's Groups?
Phan Ti ist super. Take That SUCKS. Schade dass Phan Ti so ne scheiße ankündigen muss. Glaubwürdigkeit. Us 5. Man hätte einen Comedian diese Kategorie anmoderieren lassen sollen. So wie Stewart und Colbert mit der Reality TV Kategorie.
Us 5 sind...
Ich fänds gut -Runde 103- ...wenn mal niemand klatschen würde.
Wir brauchen mehr anspruchsvolle Fernsehfilme. Schön. Das wird gut. Och...ich mag August Zirner so gern. Applaus, Applaus. Wedel sollten die Hände gebunden werden.
Die ganze Zeit höre ich Leute im Hintergrund reden.
Sie macht das furchtbar gut.
Blackout. Die große Headline- Vorlage.
Wut. Fand ich irgendwie....underwhelming.
Yeeeaaaaaahhhhh.....
Wo ist Helen Fred und Ted?
Zu Blackout muss ich mal was sagen: Wenn man ne Miniserie auf so ne beschissene Sendezeit setzt MUSS MAN SICH NICHT WUNDERN.
Ich muss nochmal den Anfang von WUT sehen, dass ich das ganze richtig einschätzen kann. Das Schluss war zunächst phänomenal...dann schlecht. Ich will Veronika Ferres nicht mehr sehn.
Wut is this year's Little Miss Sunshine.
August Zirner ist so großartig. Wer hat dieses Chaosdrehbuch geschrieben? Das ist dennoch irgendwie ein schöner Moment. Schön für sie...Genugtuung...der Aufstieg nach der Verdammung.
Was will der Film von mir? Hab ich mich gefragt als ich WUT gesehn habe. Ich glaube, dass viele Leute die jetzt laut applaudieren, die den Film garnicht gesehen haben.
Schon wieder Blackout. Und schon
Sein erstes Drehbuch Ende 40...so sah's auch aus. Man ist der Produzent ne Rampensau. Würde er mal den Drehbuchschreiber sprechen lassen.... AAArrrrgghh.
Ich fänds cool wenn der Zar (wie auch immer er geschrieben wird)-Schauspieler die Knarre auspacken würde oder das Messer...an die Kehle vom Produzenten hielt...und
Für meine Integration gekämpft....
Der Film hat Probleme thematisiert...mmmhhh...Sprachlosigkeit hätte man doch irgendwie anders ausdrücken können, oder? Die Figur des Khan ist total ...einseitig....ohne Perspektiven...
Hape auf der Suche nach Nina Ruge:
Pastewka ist geil. Anna Fischer. OOoooh schönes Kleid und Frisur. Ach das ist Anna Fischer. Krass.
Oh das ist so schön.
Tolle Dankesrede.
Großartig. Wunderbar.
Boys Groups? Oder Boy's Groups?
Phan Ti ist super. Take That SUCKS. Schade dass Phan Ti so ne scheiße ankündigen muss. Glaubwürdigkeit. Us 5. Man hätte einen Comedian diese Kategorie anmoderieren lassen sollen. So wie Stewart und Colbert mit der Reality TV Kategorie.
Us 5 sind...
Ich fänds gut -Runde 103- ...wenn mal niemand klatschen würde.
GOLDENE KAMERA [RC]
Wieso würden keine Ausschnitte aus THE WICKER MAN gezeigt?
Hehehee....
German expressionistic acting. Yes.
Gefühle. Pop. Und Szene. Mmhh mh.
Wowi darf nie fehlen. Die alte Tucke. Schade dass Isaah Washington keinen Preis bekommt.
Hah. Das mit den Textzeilen ist ganz lustig. Die Fischer ist schon cool. Macht se gut.
Pastewka. Bekommt er auch was ab?
"Endlich wieder Mut zu haben deutsche Musik zu machen" Oh Gottohgottohgott.
Manches von Rosenstolz find ich ganz gut. Vieles richtig scheiße. VOr allem wenn ich ihn am Keyboard im Unterhemd sehe. Mmmmman sieht das scheiße aus.
Wer juchzt da immer so animierend ins Mikro??? Sabine Christiansen? Wowi ist auf der Bühne der kanns nicht sein.
Hehehee....
German expressionistic acting. Yes.
Gefühle. Pop. Und Szene. Mmhh mh.
Wowi darf nie fehlen. Die alte Tucke. Schade dass Isaah Washington keinen Preis bekommt.
Hah. Das mit den Textzeilen ist ganz lustig. Die Fischer ist schon cool. Macht se gut.
Pastewka. Bekommt er auch was ab?
"Endlich wieder Mut zu haben deutsche Musik zu machen" Oh Gottohgottohgott.
Manches von Rosenstolz find ich ganz gut. Vieles richtig scheiße. VOr allem wenn ich ihn am Keyboard im Unterhemd sehe. Mmmmman sieht das scheiße aus.
Wer juchzt da immer so animierend ins Mikro??? Sabine Christiansen? Wowi ist auf der Bühne der kanns nicht sein.
GOLDENE KAMERA [RC]
Edgar Selge wahrscheinlich doch.
Ist schön. Für eine Rolle. Spielt er auch noch in anderen Sachen außer dem Polizeiruf?
Franziska Walser. Hamlet. Theaterschauspieler. Diese Menschen mit Fernseher zuhause.
Das war schön. Süß.
Film International.
Interessant wer da wohl nominiert ist? Gibt es da so etwas wie Nominierungen?
Häh? Preisträger. Pierce Brosnan? Ich dachte es gehe um einen Film. Ach so. Nic Cage.
Ich fände es lustig wenn er mit Motorrad auf die Bühne käme.
Ich möchte an dieser Stelle daran erinner, dass Harrison Ford noch nie ne goldene Kamera bekommen hat. Weder für seine FIlme noch für Conservation International.
HEy...ein Ghostrider Trailer. War ja klar. Das ganze ist Promotion. Ach so.
Nic Cage...Madames et Monsieurs.
Ist schön. Für eine Rolle. Spielt er auch noch in anderen Sachen außer dem Polizeiruf?
Franziska Walser. Hamlet. Theaterschauspieler. Diese Menschen mit Fernseher zuhause.
Das war schön. Süß.
Film International.
Interessant wer da wohl nominiert ist? Gibt es da so etwas wie Nominierungen?
Häh? Preisträger. Pierce Brosnan? Ich dachte es gehe um einen Film. Ach so. Nic Cage.
Ich fände es lustig wenn er mit Motorrad auf die Bühne käme.
Ich möchte an dieser Stelle daran erinner, dass Harrison Ford noch nie ne goldene Kamera bekommen hat. Weder für seine FIlme noch für Conservation International.
HEy...ein Ghostrider Trailer. War ja klar. Das ganze ist Promotion. Ach so.
Nic Cage...Madames et Monsieurs.
GOLDENE KAMERA [RC]
Andrea Sawatzki GOOOOO!
Für Helen, Fred und Ted sollte sie den Preis bekommen.
Meine Anfangsfrage wurde nun teilweise beantwortet. Hab ich eine kleine Audiovision gehabt oder gab es da ein kurzes
Die Harfouch...na det war ja klar. Corinna Harfouch is this year's Helen Mirren. Oder so.
JA SENDERBASHING!!! Das ist großartig. Das visionäre ZDF... Es ist traurig, dass einige der Projekte der nominierten Frauen eingestellt wurden.
Grundsätzlich könnten alle nominierten Frauen und Männer gewinnen.
Deutschland einig Fernsehland.
Geh ich recht in der Annahme, dass Ulrich Mühe der einzige ist in dessen Schaffen sich ein 8zwei?) Kinoproduktionen befindet??????????????????? Oh je...
Ulrich Mühe wird gewinnen. ...this year's Helen Mirren.
Für Helen, Fred und Ted sollte sie den Preis bekommen.
Meine Anfangsfrage wurde nun teilweise beantwortet. Hab ich eine kleine Audiovision gehabt oder gab es da ein kurzes
Die Harfouch...na det war ja klar. Corinna Harfouch is this year's Helen Mirren. Oder so.
JA SENDERBASHING!!! Das ist großartig. Das visionäre ZDF... Es ist traurig, dass einige der Projekte der nominierten Frauen eingestellt wurden.
Grundsätzlich könnten alle nominierten Frauen und Männer gewinnen.
Deutschland einig Fernsehland.
Geh ich recht in der Annahme, dass Ulrich Mühe der einzige ist in dessen Schaffen sich ein 8zwei?) Kinoproduktionen befindet??????????????????? Oh je...
Ulrich Mühe wird gewinnen. ...this year's Helen Mirren.
GOLDENE KAMERA [RC]
Heute ist ein Abend ohne Konkurrenz...ppfff. Der Witz mit den Fußball und Handballregeln war schlecht...Virus...Preisfieber...übergeben werden nur die Preise...
Hat er sich das selbst ausgedacht? Er sollte es schauspielerisch besser rüber bringen.
Schauspielerinnen. Das erinnert mich an Heino Ferchs Moderation von ...der Berlinale Eröffnung? -dem europäischen Filmpries?
Die zweite Hälfte seiner Ansprache war ziemlich gut.
Hat er sich das selbst ausgedacht? Er sollte es schauspielerisch besser rüber bringen.
Schauspielerinnen. Das erinnert mich an Heino Ferchs Moderation von ...der Berlinale Eröffnung? -dem europäischen Filmpries?
Die zweite Hälfte seiner Ansprache war ziemlich gut.
10 Jahre Thomas Gottschalk GOLDENE KAMERA [RC]
Ich könnte einen kleinen Artikel mit den üblichen Beschimpfungen schreiben. Da solch hohen Ziele dem niederen Anlass jedoch nicht gerecht werden mach ich einfach einen kleinen Mini Running Commentary.
Also...es kommen DAS BOOT, vielleicht wird Herbert Grönemeyer mit seinem Bruder und Klaus Doldinger zur Musik von DAS BOOT singen und dazu von der Bühne fallen. Vielleicht... naja..wir sehn es ja gleich.
Ich bin gespannt welche Filmmusik jetzt wieder für das auf die Bühne laufen geklaut wurde.
Nina Ruge, Lionel Ritchie, Pierce Brosnan, uh...
Also...es kommen DAS BOOT, vielleicht wird Herbert Grönemeyer mit seinem Bruder und Klaus Doldinger zur Musik von DAS BOOT singen und dazu von der Bühne fallen. Vielleicht... naja..wir sehn es ja gleich.
Ich bin gespannt welche Filmmusik jetzt wieder für das auf die Bühne laufen geklaut wurde.
Nina Ruge, Lionel Ritchie, Pierce Brosnan, uh...
Wednesday, January 24, 2007
Ehrfurcht
Heute war die Zeit reif für THE FOUNTAIN.
Ich setzte mich also in den Zug gen reinhessische Bauerngroßstadt und vermeintliche Intelligenz und sichere Verwaltungs- Zentrum meiner christlich institutionellen Welt:
Mainz.
Mit dabei war eine blonde Relativistin. Keine ausgesprochene Filmliebhaberin. Aber jemand, der schon studienbedingt sich auf das ausgesprochen und wissenschaftlich definierte Fremde einlassen kann. Vorraussetzungen also, die für einen Film von Darren Aronofsky nötig sind. Ich bin auch niemand, der jeden in einen Film zerrt nur um seinen Geschmack zu verbreiten. Ich lasse in fremden Wohnungen selbstgebrannte Musik CDs liegen, setze meinen Bruder unter psychischen "du must dein filmisches Repertoire erweitern"-Druck oder erzähle ständig von Six Feet Under.
Dennoch würde ich mich nie der Tortur eines neben mir sitzenden falschen Menschen im falschen Film unterziehen.
Mit uns im Kino waren ungefähr sieben andere Menschen. Hauptsächlich mutmaßliche Filmstudenten, solche die es gerne wären und Berlinale-Taschen-Träger.
Zudem zwei Filmstudenten von der Sorte, die es raushängen lassen.
Wenn vor mir zwei Menschen sitzen, die sich über das unterhalten, was mich auch tagtäglich beschäftigt, über das ich aber mit niemandem reden kann, erweckt das in mir ein Gefühl tiefer Abneigung. Auch ich will im Kino einmal neben Menschen sitzen mit denen ich mich über Thomas Newman unterhalten kann ohne einen fünfminütigen Erklärungsmonolog halten zu müssen oder alle 10 Sekunden die "langweile ich dich damit?" Frage zu stellen.
Sich über Thomas Newman zu unterhalten ist schön und gut. Es ist etwas Anderes sein reichliches Filmwissen ständig als unmittelbares klugscheißerisch arrogantes Bewertungsmittel einzusetzen.
Meine ersten Eindrücke sind, dies, nicht mehr.

Grundsätzlich sehe ich den Film in diesem Moment als wunderbare Geschichte über den Menschen und dessen Sterblichkeit.
Es gibt Momente im Film, die man am liebsten für alle Zeit in sein eigenes photographisches Gedächtnis speichern würde. Momente voller tiefer Wahrheit und Schönheit.
Es gibt ebenso Momente, in denen etwas fahle Dialogzeilen vom Filmgeschehen wegführen. Oder dieser kleine Abschnitt am Ende des ersten Drittels des Films, an dem meine Konzentration nachlies. Aber diese Momente gehen unter in der Pracht und Originalität der Bilder und Bedeutungen.
Alle Mittel, die Aronofsky und seine Mitstreiter einsetzen tragen zur Bedeutung des Films bei. Da ist diese herllich Kamera-Überkopfeinstellung, die den Ritt des Conquestadoren zum Großinquisitor sowie Tommys Fahrt ins Forschungslabor parallel setzt. Sehr oft kann man einfach in der Tiefe der Bilder baden.
Wiederholungen einzelner Szenen sind ein häufig eingesetztes Mittel in THE FOUNTAIN. Zuletzt überkreuzen sich die drei Erzählstränge in erwartungsgemäß kurzer Frequenz und überraschender Ergiebigkeit, Dichte und profundem Sinn. Letzterer enthält soviel Überschuss, dass ein zweites Mal Anschauen irgendwie zur Erfahrung dieses Films dazugehören wird.
Der Film und seine Konzeption der drei Erzählstränge fordern durchaus ein aktives Mitdenken des Zuschauers ein. Sonst geht man inmitten der Sinnflut schnell verloren. Wie man allerdings zu dem, in der Spiegel Kurzkritik geäußertem Urteil, der verwirrende Plot und Lärm des Films würden den Zuschauer schnell nach einer Aspirin fragen lassen, kommen kann, kann ich auch heute nicht verstehen.
Clint Mansells Musik ist Eins mit den Bildern. Hoffnung und Verzweiflung finden in seinem simplen aber unter die Haut gehendem Hauptthema einen wichtigen Platz.
Hugh Jackmans Performance ist einfach überzeugend.
Sein Charakter ist der Schwellenpunkt des Films. Sein Leugnen unser Verdrängen, sein Schmerz sind unsere Katharsis.
Eins sollte hier mal gesagt werden: THE FOUNTAIN ist nicht ausschließlich für Menschen mit Hochbegabung konzepiert, so wie es von einigen frustrierten Kritikern dargestellt wurde. Der Plot legt eigentlich ziemlich klar das Thema des Todes und dessen Gegners Tommy dar. Tommy, der den Tod für eine Krankheit hält und ihn bekämpfen will.
Dieser Film handelt primär von der Reise des Menschen zum Begreifen seiner eigenen Sterblichkeit. Und von Izzy, die stirbt und in alten Mythologien die lebendige Wahrheit des Todes erkennt und nicht wie viele andere "zappelnd" sondern in einem Gefühl des "aufgefangen seins" stirbt.
Tommys Reise führt zu seinem eigenen Ende und trägt zuweilen tragische Züge. Er ist verbort in die Vorstellung den Tod verhindern zu können bis es zu seiner eigenen Erlösung und Einsicht kommt.
Wie auch bei CHILDREN OF MEN, der sicherlich, trotz aller Düsternis, rein von der Form her, einfacher zugänglich ist, finde ich mich in THE FOUNTAIN religiös wieder. Der Film handelt von Vorstellungen des Todes als Schöpfung, als Beginn ewigen Lebens, als ...."Weg zur Erfurcht".
In etlichen Kritiken habe ich die abschätzigen Urteile, die vor allem auf die Lotusposition von Jackman in der Blase abzielen gelesen. Aber was ist falsch oder oberflächlich oder lächerlich an dieser Pose?
Sie existiert als religiöses Symbol neben anderen religiösen Symbolen im Film. Christliche, die ich erkannt habe, mythologische Symbolismen. Die Menschen, die in ihren halbherzigen unüberlegten Kritiken diese Entscheidung des Films kritisieren, sehen, so meine Vermutung, diese Position als lächerlich an, weil sie Ihre tiefe Bedeutung und Wahrheit verdrängen. Für sie ist es vielleicht nicht mehr als ein Wellness-Trend?
Für mich ist es, auch so wie es im Film vorkommt, ein Versuch der Verbindung mit dem Göttlichen. Oft wird in der Meditation das Eins werden mit dem Kosmos angestrebt, die innere Leere, die totale Indifferenz, das Nichts verlangen, der vollkommene Frieden, die Akzeptanz des Göttlichen. Diese Position ist eine Verkörperlichung dieser inneren Haltung. Ich kenne franziskanische Patres, die Ihren Spiritualität auf diese Weise ausüben und erfahren. Was ich damit sagen will ist, dass diese Gebets- und Meditationshaltung nicht unbedingt an religiöse institutionelle oder sonstige Einschränkungen gebunden ist.
Meiner Meinung geht es bei der Abbildung der Hauptfigur in dieser Haltung nicht um eine spezielle esoterische oder religiöse Richtung. Es ist eine Abbildung des menschlichen Strebens nach der Erfahrung des Göttlichen. In welcher anderen Pose hätte man denn diesen geistigen Status sonst verdeutlichen können?

Ich muss jetzt ins Bett. Wie immer in Fällen dieses cinematischen Glücks hoffe ich allerdings, dass die Bilder von Darren Aronofsky irgendwie gleich zurückkommen.
Ich habe in letzter Zeit oft Angst vor dem Tod. Obwohl ich doch in einem Glauben groß geworden bin, der mit dieser Angst umzugehen lehrt und von Ihr wegführt. Ich glaube es ist das Nichts, was wir bzw. ich nicht akzeptieren können/kann.
Die totale Abwesenheit von allem. Ich bin kein Fan von Kritiken, die Filme auf Botschaften oder Wirkung reduzieren.
The Fountain schafft es eine klare metaphysische Botschaft zu kommunizieren. Diese Botschaft darf in Ihrer eigenen Logik die Frage nach dem Nichts nicht bejahen. Der Film spricht in Kategorien, die metaphysischer Art sind, er erzählt von dem Pfad zur Erfurcht, dem ewigen Leben, dem Glauben und irgendwie immer von etwas Göttlichem, Transzendentem.
Das ist beruhigend.
P.S.:
Kein Wunder, dass Fanboys um die dreißig einen Film gut finden, dessen Anfang in den gleichen Kullissen zu spielen scheint, in denen Harrison Ford Anfang der 80er Alfred Molina um seine Peitsche bat.
Ich setzte mich also in den Zug gen reinhessische Bauerngroßstadt und vermeintliche Intelligenz und sichere Verwaltungs- Zentrum meiner christlich institutionellen Welt:
Mainz.
Mit dabei war eine blonde Relativistin. Keine ausgesprochene Filmliebhaberin. Aber jemand, der schon studienbedingt sich auf das ausgesprochen und wissenschaftlich definierte Fremde einlassen kann. Vorraussetzungen also, die für einen Film von Darren Aronofsky nötig sind. Ich bin auch niemand, der jeden in einen Film zerrt nur um seinen Geschmack zu verbreiten. Ich lasse in fremden Wohnungen selbstgebrannte Musik CDs liegen, setze meinen Bruder unter psychischen "du must dein filmisches Repertoire erweitern"-Druck oder erzähle ständig von Six Feet Under.
Dennoch würde ich mich nie der Tortur eines neben mir sitzenden falschen Menschen im falschen Film unterziehen.
Mit uns im Kino waren ungefähr sieben andere Menschen. Hauptsächlich mutmaßliche Filmstudenten, solche die es gerne wären und Berlinale-Taschen-Träger.
Zudem zwei Filmstudenten von der Sorte, die es raushängen lassen.
Wenn vor mir zwei Menschen sitzen, die sich über das unterhalten, was mich auch tagtäglich beschäftigt, über das ich aber mit niemandem reden kann, erweckt das in mir ein Gefühl tiefer Abneigung. Auch ich will im Kino einmal neben Menschen sitzen mit denen ich mich über Thomas Newman unterhalten kann ohne einen fünfminütigen Erklärungsmonolog halten zu müssen oder alle 10 Sekunden die "langweile ich dich damit?" Frage zu stellen.
Sich über Thomas Newman zu unterhalten ist schön und gut. Es ist etwas Anderes sein reichliches Filmwissen ständig als unmittelbares klugscheißerisch arrogantes Bewertungsmittel einzusetzen.
Meine ersten Eindrücke sind, dies, nicht mehr.

Grundsätzlich sehe ich den Film in diesem Moment als wunderbare Geschichte über den Menschen und dessen Sterblichkeit.
Es gibt Momente im Film, die man am liebsten für alle Zeit in sein eigenes photographisches Gedächtnis speichern würde. Momente voller tiefer Wahrheit und Schönheit.
Es gibt ebenso Momente, in denen etwas fahle Dialogzeilen vom Filmgeschehen wegführen. Oder dieser kleine Abschnitt am Ende des ersten Drittels des Films, an dem meine Konzentration nachlies. Aber diese Momente gehen unter in der Pracht und Originalität der Bilder und Bedeutungen.
Alle Mittel, die Aronofsky und seine Mitstreiter einsetzen tragen zur Bedeutung des Films bei. Da ist diese herllich Kamera-Überkopfeinstellung, die den Ritt des Conquestadoren zum Großinquisitor sowie Tommys Fahrt ins Forschungslabor parallel setzt. Sehr oft kann man einfach in der Tiefe der Bilder baden.
Wiederholungen einzelner Szenen sind ein häufig eingesetztes Mittel in THE FOUNTAIN. Zuletzt überkreuzen sich die drei Erzählstränge in erwartungsgemäß kurzer Frequenz und überraschender Ergiebigkeit, Dichte und profundem Sinn. Letzterer enthält soviel Überschuss, dass ein zweites Mal Anschauen irgendwie zur Erfahrung dieses Films dazugehören wird.
Der Film und seine Konzeption der drei Erzählstränge fordern durchaus ein aktives Mitdenken des Zuschauers ein. Sonst geht man inmitten der Sinnflut schnell verloren. Wie man allerdings zu dem, in der Spiegel Kurzkritik geäußertem Urteil, der verwirrende Plot und Lärm des Films würden den Zuschauer schnell nach einer Aspirin fragen lassen, kommen kann, kann ich auch heute nicht verstehen.
Clint Mansells Musik ist Eins mit den Bildern. Hoffnung und Verzweiflung finden in seinem simplen aber unter die Haut gehendem Hauptthema einen wichtigen Platz.
Hugh Jackmans Performance ist einfach überzeugend.
Sein Charakter ist der Schwellenpunkt des Films. Sein Leugnen unser Verdrängen, sein Schmerz sind unsere Katharsis.
Eins sollte hier mal gesagt werden: THE FOUNTAIN ist nicht ausschließlich für Menschen mit Hochbegabung konzepiert, so wie es von einigen frustrierten Kritikern dargestellt wurde. Der Plot legt eigentlich ziemlich klar das Thema des Todes und dessen Gegners Tommy dar. Tommy, der den Tod für eine Krankheit hält und ihn bekämpfen will.
Dieser Film handelt primär von der Reise des Menschen zum Begreifen seiner eigenen Sterblichkeit. Und von Izzy, die stirbt und in alten Mythologien die lebendige Wahrheit des Todes erkennt und nicht wie viele andere "zappelnd" sondern in einem Gefühl des "aufgefangen seins" stirbt.
Tommys Reise führt zu seinem eigenen Ende und trägt zuweilen tragische Züge. Er ist verbort in die Vorstellung den Tod verhindern zu können bis es zu seiner eigenen Erlösung und Einsicht kommt.
Wie auch bei CHILDREN OF MEN, der sicherlich, trotz aller Düsternis, rein von der Form her, einfacher zugänglich ist, finde ich mich in THE FOUNTAIN religiös wieder. Der Film handelt von Vorstellungen des Todes als Schöpfung, als Beginn ewigen Lebens, als ...."Weg zur Erfurcht".
In etlichen Kritiken habe ich die abschätzigen Urteile, die vor allem auf die Lotusposition von Jackman in der Blase abzielen gelesen. Aber was ist falsch oder oberflächlich oder lächerlich an dieser Pose?
Sie existiert als religiöses Symbol neben anderen religiösen Symbolen im Film. Christliche, die ich erkannt habe, mythologische Symbolismen. Die Menschen, die in ihren halbherzigen unüberlegten Kritiken diese Entscheidung des Films kritisieren, sehen, so meine Vermutung, diese Position als lächerlich an, weil sie Ihre tiefe Bedeutung und Wahrheit verdrängen. Für sie ist es vielleicht nicht mehr als ein Wellness-Trend?
Für mich ist es, auch so wie es im Film vorkommt, ein Versuch der Verbindung mit dem Göttlichen. Oft wird in der Meditation das Eins werden mit dem Kosmos angestrebt, die innere Leere, die totale Indifferenz, das Nichts verlangen, der vollkommene Frieden, die Akzeptanz des Göttlichen. Diese Position ist eine Verkörperlichung dieser inneren Haltung. Ich kenne franziskanische Patres, die Ihren Spiritualität auf diese Weise ausüben und erfahren. Was ich damit sagen will ist, dass diese Gebets- und Meditationshaltung nicht unbedingt an religiöse institutionelle oder sonstige Einschränkungen gebunden ist.
Meiner Meinung geht es bei der Abbildung der Hauptfigur in dieser Haltung nicht um eine spezielle esoterische oder religiöse Richtung. Es ist eine Abbildung des menschlichen Strebens nach der Erfahrung des Göttlichen. In welcher anderen Pose hätte man denn diesen geistigen Status sonst verdeutlichen können?

Ich muss jetzt ins Bett. Wie immer in Fällen dieses cinematischen Glücks hoffe ich allerdings, dass die Bilder von Darren Aronofsky irgendwie gleich zurückkommen.
Ich habe in letzter Zeit oft Angst vor dem Tod. Obwohl ich doch in einem Glauben groß geworden bin, der mit dieser Angst umzugehen lehrt und von Ihr wegführt. Ich glaube es ist das Nichts, was wir bzw. ich nicht akzeptieren können/kann.
Die totale Abwesenheit von allem. Ich bin kein Fan von Kritiken, die Filme auf Botschaften oder Wirkung reduzieren.
The Fountain schafft es eine klare metaphysische Botschaft zu kommunizieren. Diese Botschaft darf in Ihrer eigenen Logik die Frage nach dem Nichts nicht bejahen. Der Film spricht in Kategorien, die metaphysischer Art sind, er erzählt von dem Pfad zur Erfurcht, dem ewigen Leben, dem Glauben und irgendwie immer von etwas Göttlichem, Transzendentem.
Das ist beruhigend.
P.S.:
Kein Wunder, dass Fanboys um die dreißig einen Film gut finden, dessen Anfang in den gleichen Kullissen zu spielen scheint, in denen Harrison Ford Anfang der 80er Alfred Molina um seine Peitsche bat.
Thursday, January 18, 2007
Thursday, January 11, 2007
DAS TOTALE FERNSEHEN
Der Versuch eines rennenden Kommentars.
Helge Schneider und Dany Levy zu Gast bei Stefan Raab. Was für eine Paarung. So etwas kann nur im Fernshen passieren. Normalerweise würde ich nach etwa einer Minute Stefan Raab kopfschüttelnd nach Alternativen bei Youtube oder im Fernsehen suchen.
Levy begibt sich souverän in die Rolle des post-munich Spielberg. Er bemerkt lächelnd mit traurigem Zorn, dass viele seinen Film noch nicht gesehen haben sich aber dennoch ein Urteil erlauben. Ihm entgeht, dass Munich ein guter Film war, der für seine politische Unkorrektheit angregriffen wurde. Mein Führer wird für die schlechte Inszenierung kritisiert. Zumindest in den Zeitungen über die sich aufzuregen auch lohnt.
Raab kontert gekonnt untalentiert mit der Satzeinleitung "es gibt sehr viele Meinungen über den Film"
Oh Gott der Christen und Juden und Muslime.
Irgendwie habe ich Angst, dass Stefan Raab aus irgendwelchen Gründen in ein ernsthaftes Gespräch verwickelt wird, aus dem er nicht herauskommt ohne etwas Schreckliches gesagt zu haben, weil das Schweigen im Fernsehen nicht hoch angesehen ist.
Solche Dinge passieren oft im Fernsehen. Erst vor kurzem habe ich Sonja Zietlow (es gibt bestimmte Dinge, die ich nicht auf ihre Validität oder richtige Rechtschreibung überprüfe.) den emotionalsten Moment 2006 anmoderieren gesehen, der sich als Natascha Kampusch (mehr als den Namen kann ich nicht aufschreiben. Ich bin mir nicht sicher ob die Redaktion nun Natascha Kampuschs Entführung oder die Freilassung als emotionalsten Moment zu beschreiben intendierte) herausstellte.
Helge Schneider rettet jedoch die Lage mit einer gekonnten Einlage zusammen mit seiner Hitlermaske. Als hätte er gewusst, was auf ihn zukommt. Warscheinlich wusste er es.
Raab versaut alles mit ... nein: Er spricht tatsächlich einen interessanten strittigen Punkt an, der tatsächlich interessiert. Gut gemacht. Es geht um Helge Schneiders Distanzierungen vom final cut des Films. Helge Schneider antwortet weise.
Das Gespräch ... die ganze Sendung entwickelt sich prächtig. Raab schlägt sich tapfer. Als Christ vergebe ich ihm nun seine Altlasten.
Ich halte Raab für einen schlechten Moderator und einen noch schlechteren Witzeerzähler. Das erinnert mich daran, dass er vor kurzem in einem Witz (?) von seinen Autoren sprach. Das hat mich verwundert. Was sind das für Menschen, diese Autoren? Arbeiten sie in ihrer Freizeit bei Neun LIVE? (Dieser Witz hätte tatsächlich von ihnen stammen können.)



So schwer ist es nicht, jeden Abend eine Unterhaltungssendung zu machen. Ein Bildzeitung reicht.
Anscheinend versuchen Levy und Schneider die Kasse zu retten. Es sollte kein Flop werden. Nicht jetzt. Nein.
Nicht, dass diese Behauptung es gäbe keine schlechte Werbung nicht stimmt und am Ende doch niemand in den Film geht um gehörte und gelesene Meinungen zu überprüfen. Oder sind wir so mit bis obenhin mit Hitler voll, dass wir alles mit seinem Namen meiden? Guido Knopp ist Schuld.
Sollte der Film an der Kasse versagen (was ich nicht glaube) habe ich schon jetzt Angst vor folgenden Zeilen der Offenbach Post (meiner nächst liegenden Regionalzeitung.):
O U T
Hitler.
Trotz großem Werbeaufwands
und erregten Diskussionen
blieb der Publikumsansturm
auf die neue Helge Schneider-Dany
Levy Komödie aus.
Das Gespräch ist nun beinahe overwhelming.
Dany Levy erinnert mich nachdem Vorspielen des Filmausschnitts, der, da hat Raab Recht, der lustigste unter den Fernsehtrailern ist, an das Publikum, welches vor einer Woche bei einer Vorführung von WO IST FRED? durch schrilles Gelächter die überraschendste und innovativste Unterhaltung bot als ein auf einem fahrenden Auto hängender Rollstuhlfahrer plötzlich durch die Scheibe eines Schaufensters flog (oder als Til Schweiger im Rollstuhl einige Stockwerke eines Treppenhauses herunterfuhr).
So lustig war das nun auch wieder nicht.
Helge war....ein Glücksfall, sagt Levy, während ihm, das merkt sogar das Studiopublikum von TV TOTAL, auch noch ganz andere Dinge durch den Kopf gehen. Helge kann das über Levy wahrscheinlich nicht sagen.
Otto Walkes als Hitler. Der Witz hat gesessen. Niemand lacht. Das Publikum ist vollkommen verblödet. Wer sonst würde Geld bezahlen um sich eine ganze Sendung TV TOTAL anzuschauen. Wobei das wahrscheinlich garnicht so viel mit Dummheit zu tun hat. Eher mit einer Toleranz der Langeweile bis hin zu einem komatösen Grad. Die schrill in mein Ohr lachenden Frauen, für die wahrscheinlich auch eine Tortenschlacht (die sie noch nie gesehen haben) das klare Lachkoma bedeuteten, waren bestimmt auch schonmal bei TV TOTAL.
Helge: Der ist ja immer im Fernsehen. (Er meint Hitler.)
Helge ist ein ganz großer.
In meinem Kopf wächst gerade eine Traumblase von einem Abend im Fernsehen mit Helge, Olli Dietrich, Alsman, Schmidt, Roche, Thadeusz (obwohl er mich in seiner eigenen Sendung enttäuscht) und Roger Willemsen (obwohl er mich bei Alsman vor kurzem auch enttäuscht).
Raab hat den Film noch nicht gesehen. Levy hält Raab anscheinend für dumm. Darauf lassen einige herabblickende Kommentare schließen.
Die Sache mit dem Handy ist lustig. Sehr gut.
Einer der schönsten Fernsehmomente der ....
Literaturwissenschaftler nennen, das, was nun passieren wird, glaube ich,
eine externe Elipse.
Levys Handy klingelt. Er bemerkt, dass es nicht seins ist, Stefan Raab erfasst die Chance des Moments, geht ran und enttarnt den Anrufer als "Wegelagerer" der Beckmann Talkshow (diese wirklich lustigen Kommentare sind aber wirklich mal was.), der eigentlich die Agentin oder sonstwen von Levy nach dessen Erscheinen in Beckmanns Talkshow fragen will.


Endlich mal wird das Fernsehen selbstreflexiv und der Markt der Talkshows wird in die Talkshow verlegt. Gut so.
Schneiders Outfit ist geilo. Schneider ist mat.
Jetzt kann man zu Cappricio im Bayerischen Fernsehen zappen. Franz Wittenbrink. Wenn das Fernsheen Vorbilder liefert ist es groß. Denn es gibt Zukunft. Auch wenn die Konfrontation
Der Liederabend scheint toll zu sein. Sowie andere Dinge von ihm ..
Juwelier. Wegzappen. Wenns beim Raab um den Eurovision Songcontest geht kann nicht SO viel schief gehen.
Die wirklich wahrste Wahrheit halte ich für einen super Titel. Wahrscheinlich besser als der Film.
Zwei Werbespots für MEIN FÜHRER hintereinander.
Ich würde gerne mal eine THE FOUNTAIN Werbung sehen. Hach. Das wäre schön. Wenn THE FOUNTAIN überhaupt in irgendeinem Kino herauskommt
Virginia Jetzt. Gut.
Gut außerdem, dass ich noch mein Youtube Fenster geöffnet habe. THE COLBERT REPORT ist wohl wieder auf Sendung.
Apropos Virginia Jetzt: Ich denke, dass deutsche Komödien. Nochmal von vorne: Ich denke dass eines der Dinge, die VERRÜCKT NACH K(C?)LARA besser machen könnte die Musik ist.
Neben anderen Besetzungen und neuen Menschen für die Kostümabteilung. Klaras Kleider sind grässlich. In den Hauptrollen leiden die Schauspieler unter ihrem gestelzten Text und die guten Schauspieler sind in den Nebenrollen zu finden.
Warum nicht mal GUTE deutsche Musik im Soundtrack einsetzen? Abgesehen von Lemon Tree und ähnlichem Schmockscheiß. Wolke (die haben auch ein myspace-Profil) wäre super. Die fabrizieren eh sehr cinematische Musik.
Der Schluss des Virginia Jetzt Lieds ("Viel mehr als irgendwas" oder so heißt es wohl) klingt so schön nach Kindheit. Nach Badeschaum und am Nachmittag mit dem Bonanza Fahrrad über die Hügel der Neubauvorstadt Richtung Raumschiff düsen.
Wechselt Raab manchmal seine Hosen?
So jetzt muss ich den Fernsehen auf Stumm schalten. Tarkan kommt.
HÄH?
OH.
Das ist phänomenal. Wie kann es sein, dass ...
Will Raab auf einmal noch gutes Fernsehen machen. Wenn Jacky Chan weggeht, da sieht das aus wie ein Abgang eines chinesischen Zirkusakrobaten aus der Manege.
Erklärung
Aus dem Witz über die vollgepackte Show wird plötzlich Wirklichkeit. Tarkan, Status Quo, Die Toten Hosen, Jacky Chan, Lionel Richie und die Bloodhound Gang, so wie Rüdiger Hofmann spielen bzw sagen etwas für etwa fünf Sekunden, Raab erwähnt in einem Nebensatz seiner Ankündigung ihr jeweiliges Produkt und die Gäste verabschieden sich wieder unter Applaus des Publikums.
Diese Sendung sollte wirklich einen Preis bekommen. Man muss auch..Ok, wenn man jetzt wieder Raab sieht und der ganze Spuk ist aus könnte man fast glauben, dass das alles nur geträumt war.
Wahrscheinlich war diese Brillianz ein Versehen. Noch nie war dieFeuilleton Standardfloskel: "Hier war das Fernsehen ganz bei sich" so war. Hier war das Fernsehen ganz bei sich.
Jetzt muss ich aber wirklich stumm schalten. Und kann nochmal kurz in neue Colbert Clips auf YOUTUBE reinschauen.
Eigentlich muss jedoch diese Zeilen hier tippen. Die Nachricht des Abends muss verteilt werden.
Zudem gibt es Unterschiede im stummen Fernsehschauen. Die müssen allerdings ein anderes Mal thematisiert werden.
Diese Raabshow war echt gut.
Helge Schneider und Dany Levy zu Gast bei Stefan Raab. Was für eine Paarung. So etwas kann nur im Fernshen passieren. Normalerweise würde ich nach etwa einer Minute Stefan Raab kopfschüttelnd nach Alternativen bei Youtube oder im Fernsehen suchen.
Levy begibt sich souverän in die Rolle des post-munich Spielberg. Er bemerkt lächelnd mit traurigem Zorn, dass viele seinen Film noch nicht gesehen haben sich aber dennoch ein Urteil erlauben. Ihm entgeht, dass Munich ein guter Film war, der für seine politische Unkorrektheit angregriffen wurde. Mein Führer wird für die schlechte Inszenierung kritisiert. Zumindest in den Zeitungen über die sich aufzuregen auch lohnt.
Raab kontert gekonnt untalentiert mit der Satzeinleitung "es gibt sehr viele Meinungen über den Film"
Oh Gott der Christen und Juden und Muslime.
Irgendwie habe ich Angst, dass Stefan Raab aus irgendwelchen Gründen in ein ernsthaftes Gespräch verwickelt wird, aus dem er nicht herauskommt ohne etwas Schreckliches gesagt zu haben, weil das Schweigen im Fernsehen nicht hoch angesehen ist.
Solche Dinge passieren oft im Fernsehen. Erst vor kurzem habe ich Sonja Zietlow (es gibt bestimmte Dinge, die ich nicht auf ihre Validität oder richtige Rechtschreibung überprüfe.) den emotionalsten Moment 2006 anmoderieren gesehen, der sich als Natascha Kampusch (mehr als den Namen kann ich nicht aufschreiben. Ich bin mir nicht sicher ob die Redaktion nun Natascha Kampuschs Entführung oder die Freilassung als emotionalsten Moment zu beschreiben intendierte) herausstellte.
Helge Schneider rettet jedoch die Lage mit einer gekonnten Einlage zusammen mit seiner Hitlermaske. Als hätte er gewusst, was auf ihn zukommt. Warscheinlich wusste er es.
Raab versaut alles mit ... nein: Er spricht tatsächlich einen interessanten strittigen Punkt an, der tatsächlich interessiert. Gut gemacht. Es geht um Helge Schneiders Distanzierungen vom final cut des Films. Helge Schneider antwortet weise.
Das Gespräch ... die ganze Sendung entwickelt sich prächtig. Raab schlägt sich tapfer. Als Christ vergebe ich ihm nun seine Altlasten.
Ich halte Raab für einen schlechten Moderator und einen noch schlechteren Witzeerzähler. Das erinnert mich daran, dass er vor kurzem in einem Witz (?) von seinen Autoren sprach. Das hat mich verwundert. Was sind das für Menschen, diese Autoren? Arbeiten sie in ihrer Freizeit bei Neun LIVE? (Dieser Witz hätte tatsächlich von ihnen stammen können.)



So schwer ist es nicht, jeden Abend eine Unterhaltungssendung zu machen. Ein Bildzeitung reicht.
Anscheinend versuchen Levy und Schneider die Kasse zu retten. Es sollte kein Flop werden. Nicht jetzt. Nein.
Nicht, dass diese Behauptung es gäbe keine schlechte Werbung nicht stimmt und am Ende doch niemand in den Film geht um gehörte und gelesene Meinungen zu überprüfen. Oder sind wir so mit bis obenhin mit Hitler voll, dass wir alles mit seinem Namen meiden? Guido Knopp ist Schuld.
Sollte der Film an der Kasse versagen (was ich nicht glaube) habe ich schon jetzt Angst vor folgenden Zeilen der Offenbach Post (meiner nächst liegenden Regionalzeitung.):
O U T
Hitler.
Trotz großem Werbeaufwands
und erregten Diskussionen
blieb der Publikumsansturm
auf die neue Helge Schneider-Dany
Levy Komödie aus.
Das Gespräch ist nun beinahe overwhelming.
Dany Levy erinnert mich nachdem Vorspielen des Filmausschnitts, der, da hat Raab Recht, der lustigste unter den Fernsehtrailern ist, an das Publikum, welches vor einer Woche bei einer Vorführung von WO IST FRED? durch schrilles Gelächter die überraschendste und innovativste Unterhaltung bot als ein auf einem fahrenden Auto hängender Rollstuhlfahrer plötzlich durch die Scheibe eines Schaufensters flog (oder als Til Schweiger im Rollstuhl einige Stockwerke eines Treppenhauses herunterfuhr).
So lustig war das nun auch wieder nicht.
Helge war....ein Glücksfall, sagt Levy, während ihm, das merkt sogar das Studiopublikum von TV TOTAL, auch noch ganz andere Dinge durch den Kopf gehen. Helge kann das über Levy wahrscheinlich nicht sagen.
Otto Walkes als Hitler. Der Witz hat gesessen. Niemand lacht. Das Publikum ist vollkommen verblödet. Wer sonst würde Geld bezahlen um sich eine ganze Sendung TV TOTAL anzuschauen. Wobei das wahrscheinlich garnicht so viel mit Dummheit zu tun hat. Eher mit einer Toleranz der Langeweile bis hin zu einem komatösen Grad. Die schrill in mein Ohr lachenden Frauen, für die wahrscheinlich auch eine Tortenschlacht (die sie noch nie gesehen haben) das klare Lachkoma bedeuteten, waren bestimmt auch schonmal bei TV TOTAL.
Helge: Der ist ja immer im Fernsehen. (Er meint Hitler.)
Helge ist ein ganz großer.
In meinem Kopf wächst gerade eine Traumblase von einem Abend im Fernsehen mit Helge, Olli Dietrich, Alsman, Schmidt, Roche, Thadeusz (obwohl er mich in seiner eigenen Sendung enttäuscht) und Roger Willemsen (obwohl er mich bei Alsman vor kurzem auch enttäuscht).
Raab hat den Film noch nicht gesehen. Levy hält Raab anscheinend für dumm. Darauf lassen einige herabblickende Kommentare schließen.
Die Sache mit dem Handy ist lustig. Sehr gut.
Einer der schönsten Fernsehmomente der ....
Literaturwissenschaftler nennen, das, was nun passieren wird, glaube ich,eine externe Elipse.
Levys Handy klingelt. Er bemerkt, dass es nicht seins ist, Stefan Raab erfasst die Chance des Moments, geht ran und enttarnt den Anrufer als "Wegelagerer" der Beckmann Talkshow (diese wirklich lustigen Kommentare sind aber wirklich mal was.), der eigentlich die Agentin oder sonstwen von Levy nach dessen Erscheinen in Beckmanns Talkshow fragen will.


Endlich mal wird das Fernsehen selbstreflexiv und der Markt der Talkshows wird in die Talkshow verlegt. Gut so.
Schneiders Outfit ist geilo. Schneider ist mat.
Jetzt kann man zu Cappricio im Bayerischen Fernsehen zappen. Franz Wittenbrink. Wenn das Fernsheen Vorbilder liefert ist es groß. Denn es gibt Zukunft. Auch wenn die Konfrontation
Der Liederabend scheint toll zu sein. Sowie andere Dinge von ihm ..
Juwelier. Wegzappen. Wenns beim Raab um den Eurovision Songcontest geht kann nicht SO viel schief gehen.
Die wirklich wahrste Wahrheit halte ich für einen super Titel. Wahrscheinlich besser als der Film.
Zwei Werbespots für MEIN FÜHRER hintereinander.
Ich würde gerne mal eine THE FOUNTAIN Werbung sehen. Hach. Das wäre schön. Wenn THE FOUNTAIN überhaupt in irgendeinem Kino herauskommt
Virginia Jetzt. Gut.
Gut außerdem, dass ich noch mein Youtube Fenster geöffnet habe. THE COLBERT REPORT ist wohl wieder auf Sendung.
Apropos Virginia Jetzt: Ich denke, dass deutsche Komödien. Nochmal von vorne: Ich denke dass eines der Dinge, die VERRÜCKT NACH K(C?)LARA besser machen könnte die Musik ist.
Neben anderen Besetzungen und neuen Menschen für die Kostümabteilung. Klaras Kleider sind grässlich. In den Hauptrollen leiden die Schauspieler unter ihrem gestelzten Text und die guten Schauspieler sind in den Nebenrollen zu finden.
Warum nicht mal GUTE deutsche Musik im Soundtrack einsetzen? Abgesehen von Lemon Tree und ähnlichem Schmockscheiß. Wolke (die haben auch ein myspace-Profil) wäre super. Die fabrizieren eh sehr cinematische Musik.
Der Schluss des Virginia Jetzt Lieds ("Viel mehr als irgendwas" oder so heißt es wohl) klingt so schön nach Kindheit. Nach Badeschaum und am Nachmittag mit dem Bonanza Fahrrad über die Hügel der Neubauvorstadt Richtung Raumschiff düsen.
Wechselt Raab manchmal seine Hosen?
So jetzt muss ich den Fernsehen auf Stumm schalten. Tarkan kommt.
HÄH?
OH.
Das ist phänomenal. Wie kann es sein, dass ...
Will Raab auf einmal noch gutes Fernsehen machen. Wenn Jacky Chan weggeht, da sieht das aus wie ein Abgang eines chinesischen Zirkusakrobaten aus der Manege.
Erklärung
Aus dem Witz über die vollgepackte Show wird plötzlich Wirklichkeit. Tarkan, Status Quo, Die Toten Hosen, Jacky Chan, Lionel Richie und die Bloodhound Gang, so wie Rüdiger Hofmann spielen bzw sagen etwas für etwa fünf Sekunden, Raab erwähnt in einem Nebensatz seiner Ankündigung ihr jeweiliges Produkt und die Gäste verabschieden sich wieder unter Applaus des Publikums.
Diese Sendung sollte wirklich einen Preis bekommen. Man muss auch..Ok, wenn man jetzt wieder Raab sieht und der ganze Spuk ist aus könnte man fast glauben, dass das alles nur geträumt war.
Wahrscheinlich war diese Brillianz ein Versehen. Noch nie war dieFeuilleton Standardfloskel: "Hier war das Fernsehen ganz bei sich" so war. Hier war das Fernsehen ganz bei sich.
Jetzt muss ich aber wirklich stumm schalten. Und kann nochmal kurz in neue Colbert Clips auf YOUTUBE reinschauen.
Eigentlich muss jedoch diese Zeilen hier tippen. Die Nachricht des Abends muss verteilt werden.
Zudem gibt es Unterschiede im stummen Fernsehschauen. Die müssen allerdings ein anderes Mal thematisiert werden.
Diese Raabshow war echt gut.
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Sunday, December 31, 2006
EIN TAG WIE JEDER ANDERE
AM ABEND DES 26.:
Gerade sehe ich das Ende von WHITE OLEANDER. Ein Buddy-Film für Frauen. Eine Coming Of Age Geschichte. Auf jeden Fall ein Film den anzuschauen nicht der schlechteste Zeitvertreib an einem 26. Dezemberabend ist. Für mich ist der Film beinahe eine Art Feel Good movie. Nicht zu verwechseln mit solchen "die Welt ist gut -Alles ist super - Wir können wenn wir nur wollen" Filmen, wie "Tatsächlich Liebe" oder "E-mail für Dich".

Es ist eher ein Feel Good Movie, dass die Abgründe der Welt anreißt, allerdings keine wirklich neuen Einsichten vermittelt oder Wahrheiten kommuniziert. Es ist kein Film, den man sehen muss.
Alison Lohman ist super und Michelle Pfeiffers Rolle sehr beeindruckend. Hinzu kommt die Musik, die, da bin ich mir seit den ersten drei Takten sicher, eigentlich nur von Thomas Newman sein kann.

Der Film hinterlässt einen, das ist am wichtigsten, in einer Aufbruchstimmung, was nicht zuletzt daran liegt, dass er am Ende zwei Künstler in einer großen unbezahlbaren New Yorker Fabrikwohnung zeigt. Aber für solche Eskapaden sind Feel Good Movies ja da. Außerdem mussten unsere Protagonisten auch erst durch die foster home Hölle gehen um in dieses Loft zu kommen.
Aufbruchstimmung ist wichtig an einem 26. Dezember, wo man kurz davor ist, seinem Leben, die letzte Ölung zu erweisen und schonmal locker 12 Stunden mit nichts anderem als Essen, Schlafen, Fernsehen und einem Spaziergang von 15 Minuten, verbringt.
Was ich bei meinen Dateien fand (von vorherigem Jahr):
Neverland Season
Year by year you've been diving out of your christmas holidays in a seldom depressed mood, hopelessly heading for Sylvester or that little yearly neverland time that is by some germans entitled "zwischen den Jahren" ("between the years").
Every year, being the idealistic person that I am, i start off hoping for the best....
(Typisch angefangenes Zeuch. Ich wollte wohl die Leere der Weihnachtsfeiertage ausdrücken.)
Es fällt mir schwer mich an das vergangene Jahr zu erinnern. Ich glaube, dass ich im Januar äußerst beschäftigt war mit einer Hausarbeit, die ich, glaube ich, erst im Februar zu schreiben anfing. War mein Zimmer da schon eingerichtet?
Nicht zuletzt habe ich mich auch im Januar dazu entschieden nicht in Rs WG zu ziehen. Heute bereue ich das. Ich muss raus. Ich habe das Gefühl, dass ich eingehe, wenn ich noch länger hier wohnen bleibe.
Es gibt einfach zu viele schwere Ketten und Regeln. Es ist an der Zeit, dass ich mir meine eigenen Regeln mache anstatt nur die meiner Mutter zu brechen. (Die blaue Decke mit dem Schild nach unten zu benutzen, Geschirr abzuspülen, bevor ich es in die Spülmaschine stelle)
Viele Dinge in diesem Jahr waren kompliziert. Es ist kompliziert vor dem Computer zu sitzen und die Zugehörigkeit zu einer virtuellen Gruppe von Filmfans durch einen Kommentar in Englisch manifestieren zu wollen. Dann bin ich oft so verzweifelt und wünschte mir ich könnte einfach mal mit jemandem von diesen Menschen, die da am anderen Ende der Telefonleitung sitzen reden.
Mit meinem Bruder, dem ich viel Filminspiration zu verdanken habe und der beinahe die einzige Person in meiner Nähe ist, mit der ich mit geringem schlechten Gewissen über Filme reden kann, ist die Diskussion über Filme doch begrenzt.
Er will nicht so tief eindringen wie ich. Da ist dann doch das schlechte Gewissen da. Außerdem versteht er einige Dinge nicht. Er versteht nicht den Drang sich auf Internetseiten über Filme auszutauschen. Er versteht nicht möglichst viel von dem Herstellungsprozess eines Filmes erfahren zu wollen. Bis vor kurzem verstand er nicht, dass Synchronisation einen Film verändert und entstellen kann und dass ich englische Filme deshalb vorzugsweise im Original schaue. Er betrachtete das glaube ich als pretentiöse oder elitär.
Manchmal halte ich seine Meinung und Einstellungen für einfältig. Aber auch bei solchen Gedanken überkommt mich leicht ein schlechtes Gewissen. Zudem bin ich mir sicher, dass er nicht einfältig ist.

BORING
Heute hat er mir erzählt, dass er bei BLADE RUNNER eingeschlafen ist. Als Harrison Ford gerade durch irgendwelche Kulissen stolperte. So?

Ich hatte ihm zuvor erzählt, dass der Plot von BLADE RUNNER nicht allzu stark ist, und die Stärke dieses Films in dem Sog liegt, den die dichte audiovisuelle Atmosphäre erzeugt.
Er hält die Atmosphäre des Films für kalt.
Zunächst aber war da beispielsweise diese elend lange Fahrt mit dem Raumgleiter.

Wer will das heute noch sehen?
Der Film, den mein Bruder gesehen hat und kalt nennt, ist auch nur halb so lang wie meiner und der, den Ridley Scott gemacht hat.
Ich habe ihm gesagt, dass ich das für ein Problem halte. Obwohl ich Hans Magnus Enzensbergers Rede vom beliebigen Aufschlagen und Beenden der Lektüre schön befreiend finde, war mir der Absolutismus des Lesers und Betrachters, den sie in den Germanistikvorlesungen verkünden schon immer etwas suspekt.
Als Leser ist er befreiend. Als Regisseur würde ich mir allerdings wünschen, dass die Menschen zumindest ansatzweise das sehen, was ich mir ausgedacht habe. Es sieht eh jeder etwas anderes. Mindestens einmal das Geschaffene in voller Länge anzuschauen bevor man es bewertet ist einfach eine Art Respekt, den man den Künstlern zollen sollte.
So wütend und enttäuscht wie ich war, als mich mein Bruder erzürnt über sein Blade Runner Erlebnis aufklärte wurden doch auch einige Fragen offenkundig? Unter Vorraussetzung, dass jedes Filmerlebnis ein vollkommenes Subjektives und Persönliches ist muss man doch Grundsätze aufstellen, die ein Gespräch über Film fernab von Geschmacksfragen möglich machen. Oder will ich nur nicht warhaben, dass ein anderer Mensch, das, was ich schätze und als Inspiration empfinde grundsätzlich scheiße findet?
Ab wann beispielsweise ist es erlaubt einen Film völlig abzulehnen? Gibt es bestimmte Merkmale und Eigenschaften, die einen Film dazu qualifizieren über dem Geschmack des Einzelnen zu stehen? Kann ich meinem Bruder´, wenn er eingeschlafen ist, mit dem Argument, dass viele Menschen diesen Film als Inspiration empfunden haben und er das Aussehen vieler Science Fiction Filme mitbestimmt hat, dazu bewegen den Film zu schauen? Wird ein Film intersubjektiv wichtiger wenn solche Merkmale vorhanden sind?
Und überhaupt, was ist das überhaupt für ein Argument (Scheinargument?) einen Film langweilig zu finden? Zählt das?
Aber zunächst mal zum einfach scheinendem Phänomen des Einschlafens.
Eigentlich heißt es ja in diesem Aphorismus, dass Schlafen im Kino bedeutet dem Film zu vertrauen, da das Kino der Nachbar der Träume ist.
Zudem gibt es ganze Unterhaltungsgenre, deren Konsumenten nur kaufen um einzuschlafen.

Ich bin vor kurzem bei einer der ersten Vorführungen von Tideland, einem sehr verrückten Film von Terry Gilliam, eingeschlafen.
Dieses kleine Mädchen ist die Wucht. Wegen ihr würde es sich lohnen den Film anzuschauen. Und um einfach mal das abgedrehteste zu sehen, was man sich ...nicht...vorstellen kann. Und ich rede hier nicht von irgendetwas Lynchesquem. Nein. Das ist Terry Gilliam. Und wenn es bei Filmpostern darum geht das Gefühl des Films zu beschreiben ist dieses wohl sehr gelungen. Allerdings sollte der Baum brennen, während ein Güterzug heranprescht. In lila.
Nur Vorübergehend schlief ich ein, um dann das Ende wieder mitzuerleben. Dennoch war das Filmerlebnis ...interessant. Ehrlich gesagt ist es bei Tideland fast nebensächlich ob man mal einschläft oder nicht. Und schwups---da ist auch meine Einschlaflegitimation.
AM ANFANG DES ENDES:
Wie das Leben so spielt lernte ich in den letzten vier Wochen viele viele viele Menschen kennen, mit denen ich mich ungeniert über nichts als Filme unterhalten konnte. Ich danke Gott dafür. Ich hoffe, dass diese Bekanntschaften und Unterhaltungen noch weitere Früchte tragen werden.
Das Jahr hätte eigentlich nicht besser und keineswegs unkomplizierter aufhören können. Ich bin dabei zwei Filme zu machen. Dokumentationen. Ich muss all meine Energie und Disziplin zusammenbringen um diese Projekte so einzigartig und bedeutungsvoll wie möglich zu machen.
Was ich zur Zeit vor allem lernen möchte ist die Kommunikation mit meinen Filmpartnern. Grundsätzlich bin ich niemand, der Angst oder Hemmungen hat den Mund aufzumachen.
Allerdings mache ich mir manchmal zu viele Gedanken um die Vorstellung, die ich transportieren will, so dass aus meinen Formulierungen ein kleines Gestottere wird. Solange die Gedanken und Vorstellungen in meinem Kopf sind ist alles in Ordnung, bis ich sie jemandem näher bringen will.
Ich muss einfach diese dummen Selbstvorbehalte (unsinniger Neologismus) vergessen. Loslassen.
Auch sonst verlange ich von Menschen mit denen ich zusammenarbeite alles frei auszusprechen. Das muss ich einfach auch selbst tun. Ohne dumme Gedanken.
Ich muss einfach meiner Partnerin sagen, dass Musik manchmal etwas dem Bild Entgegengesetztes sein sollte und wir vielleicht nicht zu voreilig mit der Wahl der offensichtlichsten Musik sein sollten.
Zu meinen Entdeckungen in den vergangenen 12 Monaten gleich mehr.
Gerade sehe ich das Ende von WHITE OLEANDER. Ein Buddy-Film für Frauen. Eine Coming Of Age Geschichte. Auf jeden Fall ein Film den anzuschauen nicht der schlechteste Zeitvertreib an einem 26. Dezemberabend ist. Für mich ist der Film beinahe eine Art Feel Good movie. Nicht zu verwechseln mit solchen "die Welt ist gut -Alles ist super - Wir können wenn wir nur wollen" Filmen, wie "Tatsächlich Liebe" oder "E-mail für Dich".

Es ist eher ein Feel Good Movie, dass die Abgründe der Welt anreißt, allerdings keine wirklich neuen Einsichten vermittelt oder Wahrheiten kommuniziert. Es ist kein Film, den man sehen muss.
Alison Lohman ist super und Michelle Pfeiffers Rolle sehr beeindruckend. Hinzu kommt die Musik, die, da bin ich mir seit den ersten drei Takten sicher, eigentlich nur von Thomas Newman sein kann.

Der Film hinterlässt einen, das ist am wichtigsten, in einer Aufbruchstimmung, was nicht zuletzt daran liegt, dass er am Ende zwei Künstler in einer großen unbezahlbaren New Yorker Fabrikwohnung zeigt. Aber für solche Eskapaden sind Feel Good Movies ja da. Außerdem mussten unsere Protagonisten auch erst durch die foster home Hölle gehen um in dieses Loft zu kommen.
Aufbruchstimmung ist wichtig an einem 26. Dezember, wo man kurz davor ist, seinem Leben, die letzte Ölung zu erweisen und schonmal locker 12 Stunden mit nichts anderem als Essen, Schlafen, Fernsehen und einem Spaziergang von 15 Minuten, verbringt.
Was ich bei meinen Dateien fand (von vorherigem Jahr):
Neverland Season
Year by year you've been diving out of your christmas holidays in a seldom depressed mood, hopelessly heading for Sylvester or that little yearly neverland time that is by some germans entitled "zwischen den Jahren" ("between the years").
Every year, being the idealistic person that I am, i start off hoping for the best....
(Typisch angefangenes Zeuch. Ich wollte wohl die Leere der Weihnachtsfeiertage ausdrücken.)
Es fällt mir schwer mich an das vergangene Jahr zu erinnern. Ich glaube, dass ich im Januar äußerst beschäftigt war mit einer Hausarbeit, die ich, glaube ich, erst im Februar zu schreiben anfing. War mein Zimmer da schon eingerichtet?
Nicht zuletzt habe ich mich auch im Januar dazu entschieden nicht in Rs WG zu ziehen. Heute bereue ich das. Ich muss raus. Ich habe das Gefühl, dass ich eingehe, wenn ich noch länger hier wohnen bleibe.
Es gibt einfach zu viele schwere Ketten und Regeln. Es ist an der Zeit, dass ich mir meine eigenen Regeln mache anstatt nur die meiner Mutter zu brechen. (Die blaue Decke mit dem Schild nach unten zu benutzen, Geschirr abzuspülen, bevor ich es in die Spülmaschine stelle)
Viele Dinge in diesem Jahr waren kompliziert. Es ist kompliziert vor dem Computer zu sitzen und die Zugehörigkeit zu einer virtuellen Gruppe von Filmfans durch einen Kommentar in Englisch manifestieren zu wollen. Dann bin ich oft so verzweifelt und wünschte mir ich könnte einfach mal mit jemandem von diesen Menschen, die da am anderen Ende der Telefonleitung sitzen reden.
Mit meinem Bruder, dem ich viel Filminspiration zu verdanken habe und der beinahe die einzige Person in meiner Nähe ist, mit der ich mit geringem schlechten Gewissen über Filme reden kann, ist die Diskussion über Filme doch begrenzt.
Er will nicht so tief eindringen wie ich. Da ist dann doch das schlechte Gewissen da. Außerdem versteht er einige Dinge nicht. Er versteht nicht den Drang sich auf Internetseiten über Filme auszutauschen. Er versteht nicht möglichst viel von dem Herstellungsprozess eines Filmes erfahren zu wollen. Bis vor kurzem verstand er nicht, dass Synchronisation einen Film verändert und entstellen kann und dass ich englische Filme deshalb vorzugsweise im Original schaue. Er betrachtete das glaube ich als pretentiöse oder elitär.
Manchmal halte ich seine Meinung und Einstellungen für einfältig. Aber auch bei solchen Gedanken überkommt mich leicht ein schlechtes Gewissen. Zudem bin ich mir sicher, dass er nicht einfältig ist.
BORING
Heute hat er mir erzählt, dass er bei BLADE RUNNER eingeschlafen ist. Als Harrison Ford gerade durch irgendwelche Kulissen stolperte. So?

Ich hatte ihm zuvor erzählt, dass der Plot von BLADE RUNNER nicht allzu stark ist, und die Stärke dieses Films in dem Sog liegt, den die dichte audiovisuelle Atmosphäre erzeugt.
Er hält die Atmosphäre des Films für kalt.
Zunächst aber war da beispielsweise diese elend lange Fahrt mit dem Raumgleiter.

Wer will das heute noch sehen?
Der Film, den mein Bruder gesehen hat und kalt nennt, ist auch nur halb so lang wie meiner und der, den Ridley Scott gemacht hat.
Ich habe ihm gesagt, dass ich das für ein Problem halte. Obwohl ich Hans Magnus Enzensbergers Rede vom beliebigen Aufschlagen und Beenden der Lektüre schön befreiend finde, war mir der Absolutismus des Lesers und Betrachters, den sie in den Germanistikvorlesungen verkünden schon immer etwas suspekt.
Als Leser ist er befreiend. Als Regisseur würde ich mir allerdings wünschen, dass die Menschen zumindest ansatzweise das sehen, was ich mir ausgedacht habe. Es sieht eh jeder etwas anderes. Mindestens einmal das Geschaffene in voller Länge anzuschauen bevor man es bewertet ist einfach eine Art Respekt, den man den Künstlern zollen sollte.
So wütend und enttäuscht wie ich war, als mich mein Bruder erzürnt über sein Blade Runner Erlebnis aufklärte wurden doch auch einige Fragen offenkundig? Unter Vorraussetzung, dass jedes Filmerlebnis ein vollkommenes Subjektives und Persönliches ist muss man doch Grundsätze aufstellen, die ein Gespräch über Film fernab von Geschmacksfragen möglich machen. Oder will ich nur nicht warhaben, dass ein anderer Mensch, das, was ich schätze und als Inspiration empfinde grundsätzlich scheiße findet?
Ab wann beispielsweise ist es erlaubt einen Film völlig abzulehnen? Gibt es bestimmte Merkmale und Eigenschaften, die einen Film dazu qualifizieren über dem Geschmack des Einzelnen zu stehen? Kann ich meinem Bruder´, wenn er eingeschlafen ist, mit dem Argument, dass viele Menschen diesen Film als Inspiration empfunden haben und er das Aussehen vieler Science Fiction Filme mitbestimmt hat, dazu bewegen den Film zu schauen? Wird ein Film intersubjektiv wichtiger wenn solche Merkmale vorhanden sind?
Und überhaupt, was ist das überhaupt für ein Argument (Scheinargument?) einen Film langweilig zu finden? Zählt das?
Aber zunächst mal zum einfach scheinendem Phänomen des Einschlafens.
Eigentlich heißt es ja in diesem Aphorismus, dass Schlafen im Kino bedeutet dem Film zu vertrauen, da das Kino der Nachbar der Träume ist.
Zudem gibt es ganze Unterhaltungsgenre, deren Konsumenten nur kaufen um einzuschlafen.

Ich bin vor kurzem bei einer der ersten Vorführungen von Tideland, einem sehr verrückten Film von Terry Gilliam, eingeschlafen.
Dieses kleine Mädchen ist die Wucht. Wegen ihr würde es sich lohnen den Film anzuschauen. Und um einfach mal das abgedrehteste zu sehen, was man sich ...nicht...vorstellen kann. Und ich rede hier nicht von irgendetwas Lynchesquem. Nein. Das ist Terry Gilliam. Und wenn es bei Filmpostern darum geht das Gefühl des Films zu beschreiben ist dieses wohl sehr gelungen. Allerdings sollte der Baum brennen, während ein Güterzug heranprescht. In lila. Nur Vorübergehend schlief ich ein, um dann das Ende wieder mitzuerleben. Dennoch war das Filmerlebnis ...interessant. Ehrlich gesagt ist es bei Tideland fast nebensächlich ob man mal einschläft oder nicht. Und schwups---da ist auch meine Einschlaflegitimation.
AM ANFANG DES ENDES:
Wie das Leben so spielt lernte ich in den letzten vier Wochen viele viele viele Menschen kennen, mit denen ich mich ungeniert über nichts als Filme unterhalten konnte. Ich danke Gott dafür. Ich hoffe, dass diese Bekanntschaften und Unterhaltungen noch weitere Früchte tragen werden.
Das Jahr hätte eigentlich nicht besser und keineswegs unkomplizierter aufhören können. Ich bin dabei zwei Filme zu machen. Dokumentationen. Ich muss all meine Energie und Disziplin zusammenbringen um diese Projekte so einzigartig und bedeutungsvoll wie möglich zu machen.
Was ich zur Zeit vor allem lernen möchte ist die Kommunikation mit meinen Filmpartnern. Grundsätzlich bin ich niemand, der Angst oder Hemmungen hat den Mund aufzumachen.
Allerdings mache ich mir manchmal zu viele Gedanken um die Vorstellung, die ich transportieren will, so dass aus meinen Formulierungen ein kleines Gestottere wird. Solange die Gedanken und Vorstellungen in meinem Kopf sind ist alles in Ordnung, bis ich sie jemandem näher bringen will.
Ich muss einfach diese dummen Selbstvorbehalte (unsinniger Neologismus) vergessen. Loslassen.
Auch sonst verlange ich von Menschen mit denen ich zusammenarbeite alles frei auszusprechen. Das muss ich einfach auch selbst tun. Ohne dumme Gedanken.
Ich muss einfach meiner Partnerin sagen, dass Musik manchmal etwas dem Bild Entgegengesetztes sein sollte und wir vielleicht nicht zu voreilig mit der Wahl der offensichtlichsten Musik sein sollten.
Zu meinen Entdeckungen in den vergangenen 12 Monaten gleich mehr.
Saturday, December 30, 2006
The Third Trinity

And as if this day on the edge of 2006 as we count it wouldn't have enough greatness to offer here's some more stuff to bathe in:
http://www.aintitcool.com/node/31095
It's a great interview of CHARLIE ROSE with the Mexican Trinity Inarritu, Del Toro and Cuaron. I've just watched the first minutes... Cuaron's facial expression when Del Toro talks about his nightly Faun encounters is pretty funny.
And there's also profound stuff that makes your eyes and mind go wide open. They talk about their differences and similarities, how living in an exile and the subsequential view on their homecountry influences their work. Most importantly this is a little video about inspiring artist friendships.
THE VERY LAST CRUSADE
http://news.google.com/news?hl=en&ned=us&ie=UTF-8&ncl=1112320503&scoring=d
It's really interesting (especially for an Anthropologist who's interested in the media) to see how the Indy IV news is spreading out. TheFORCE.net was the first fansite to cover it.
And now it's on Spielbergilms.com . Hach.....
It's really interesting (especially for an Anthropologist who's interested in the media) to see how the Indy IV news is spreading out. TheFORCE.net was the first fansite to cover it.
And now it's on Spielbergilms.com . Hach.....
LAST CRUSADE NO MORE.

Yes.
For some it's the end of all waiting. For some it's the end of credibility. But who cares?
I do.
I've been amazed by stupid Indy IV news a lot in the past (not few) years. And this time I actually hesitated to believe it. But it seems to be everywhere already.
Alicia Chang from AP news was the messenger.
And now this little tidbit is making it's way like, what some may consider a FUCKING WILD FIRE and I regard as a FUCKING HEALTHY WARMTH SPENDING, BIZARRE AND EXCITING FIRE.
Thank god that I just decided to plug my computer into the net to see if there's anything new. So I could almost witness the wonder myself.
The number of sites and papers to report on it rises exponentially (believe me, this is not that much of an exaggeration.)
I'm happy. Maybe because I'm stupid but absolutely because I'm 20 and don't belong to the first Indy Child Audience. I watched the three movies when I was 14 or 15 within a week. But more on that later.
Yesterday I actually thought about doing some preemptive work on possible Indy IV news, be it good or bad.
I set december 31st as a deadline and already started to find excuses and reached out for new fucking deadlines and now...
I wish I had done some preemptive work.
However. This comes "straight from the gut" now.
I'm excited to see how all of this will turn out.
It's as risky and challenging as it gets to do this film.
Especially if you add that George Lucas, who personally is convicted by thousands of virgin fundamentalists to have raped their childhoods is at this party in addition to Steven Spielberg who maintains his artistic reputation by trying out new stuff (some people will need some time to understand that this is new).
Uh..and I forgot to mention Harrison Ford whose career has been pretty shitty lately (the past ten years).
And still these are entertainers and artists who've inspired me and I guess a lot of other people. Whom I trust in a way, because they(ok...Steven Spielberg, mostly)'ve proven to be steady.... decision makers...people (...mmmhh...Jar Jar Binks...) who won't shit you.
This news says two things:
It tells my gut to be happy, to anticipate great things, to be entertained and see a goddamn Indy film on the big screen with a hopefully giddy-as-a-schoolboy audience. An audience that will go MAD.
It also tells my gut and my pseudo intersubjective POV to SIMPLY BE AMAZED BY this decision. Because here's the thing: It is clear that the three at least fought (up to this point) for a script that pleased them all (things about the DARABONT DRAFT still have to be covered).
If the film will be (for me...because I won't give a rat's ass on anybody else's opinion. I'll be as insulated as I've ever been.) bad and underwhelming than it at least will be a big failure.
And not only can you make great documentaries about that. (Lost in La Mancha and Terry Gilliam in general)
No. Because failure is the reason art (and entertainment) exists. It is one of its basics.
Without taking risks these great people in whose minds visions are cooking up to be made real would never entertain us.
Thus...go on and make this film (Indy IV) if you've got honest reasons. I'm happy if you do. Go on and make it. Whatever will come out will be...interesting.
Friday, December 29, 2006
THIS IS THE END
JESUS ALMIGHTY.
http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/news/local/states/california/northern_california/16346377.htm
http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/news/local/states/california/northern_california/16346377.htm
Thursday, November 30, 2006
DER IDEALFALL
Man antworte lustig, ironisch, zynisch auf ironisch, zynische und deshalb unfreiwillig lustige (oder auch Angst einflößende) Umstände.
Labels:
Emmys 2006,
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